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Margarethe Bahrmann (* 4. Oktober 1880 in Meißen; † 22. April 1979 ebenda) war die erste weibliche Stadtverordnete und eine engagierte Kommunalpolitikerin in Meißen. Sie war das Kind von Woldemar und Martha Schütz. Verheiratet war sie mit Dr. Otto Alfred Bahrmann[1].

Leben und Werk

Margarethe Bahrmann wurde am 9. Februar 1919 als Abgeordnete der Deutschen Volkspartei (einem Vorgänger der FDP) in Meißen zur ersten weiblichen Stadtverordneten gewählt. Am 20. Februar 1919 wurde sie offiziell in ihr Amt eingeführt – ein bedeutender Schritt für die politische Teilhabe von Frauen in der Stadt nach Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland. Zur Reichstagswahl am 20. Mai 1928 trat Sie ebenfalls für die DVP zur Wahl an[2].

Engagement und Wirkung

Als Pionierin der Frauenbeteiligung in der Kommunalpolitik setzte sich Bahrmann für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger ein. Ihr politisches Wirken war ein wichtiger Beitrag zur Etablierung der Gleichberechtigung von Frauen in öffentlichen Ämtern und zur Demokratisierung der Stadtverwaltung.

Im Meißner Stadtteil Bohnitzsch gibt es seit 1998 den Dr.-Margarethe-Bahrmann-Weg[3].

Literatur

Einzelnachweise

  1. Stadtarchiv: Sterberegisterauszug, Sammelakte
  2. Digitale Sammlungen Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek: https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/222511/22
  3. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 64.