Manfred Wünsche
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Manfred Wünsche, (* 12. Februar 1932[1] in Meißen; † Januar 2020 ebenda) war ein akademischer Maler, Porzellankünstler, Manufakturist und Medailleur. Im Jahre 1948 begann er eine fünfjährige Bossierer-Lehre an der Porzellanmanufaktur Meißen. Später arbeitete er dort als Modelleur und seit 1972 auch als Medailleur. Nach 45 Jahren an der Porzellanmanufaktur Meißen ging M. Wünsche 1993 in den Ruhestand.[2]
Kunstmaler und Medailleur
Als Kunstmaler war M. Wünsche durch seine Bilder mit typischen Motiven aus den romantischen Gassen der Altstadt bekannt und beliebt. Mit seiner unverkennbaren Maltechnik verstand er es die malerische Umgebung von Meißen sowie das Elbtal festzuhalten. Als Medailleur der Porzellanmanufaktur hatte er unzählige Entwürfe für Porzellanmedaillen und Plaketten geschaffen und auch selbst modelliert. Beispielsweise schuf er 1973 den Entwurf und das Modell für die große Gedenkplakette für Emil Paul Börner in Böttger-Steinzeug.[3] Zudem war Manfred Wünsche an der Ausgestaltung der Ingenieurschule Meißen beteiligt, welche am 1. Oktober 1951 als „Fachschule für Kraft- und Arbeitsmaschinenbau“ gegründet wurde. Vom 4. September 1957 bis 1991 trug die Einrichtung den Ehrennamen „Rudolf Diesel“.
Manfred Wünsche liebte seine Heimatstadt Meißen. Er bekräftigte einmal diese Liebe mit den Worten: Es ist schön etwas für meine Stadt zu tun.
Literatur
- Autorenkollektiv: Medaillen aus Meissener Porzellan, transpress VEB Verlag für Verkehrswesen Berlin, 1979.
- Martina Fischer und Stefan Förster: Manufakturisten als freie Künstler, in Manufakturisten als Bürger der Stadt Meißen, Schriftenreihe des Stadtmuseums Meißen, Heft 7, 2011.
Einzelnachweise
- ↑ Autorenkollektiv: Medaillen aus Meissener Porzellan, transpress VEB Verlag für Verkehrswesen Berlin, 1979, S. 408.
- ↑ Martina Fischer und Stefan Förster: Manufakturisten als freie Künstler, in Manufakturisten als Bürger der Stadt Meißen, Schriftenreihe des Stadtmuseums Meißen, Heft 7, 2011, S. 107.
- ↑ Autorenkollektiv: Medaillen aus Meissener Porzellan, transpress VEB Verlag für Verkehrswesen Berlin, 1979, S. 295.