MS MEISSEN (Binnenreederei)

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Die MS MEISSEN (MS 5-390B) war ein Motorgüterschiff der DDR-Binnenschifffahrt vom Typ „Boizenburg-I“. Insgesamt wurden vom Schiffstyp 54 Schiffe von der DDR gebaut. Die „MEISSEN“ wurde 1961 im VEB Elbewerft Boizenburg gebaut und im Jahre 2012 abgewrackt.

Geschichte

Nach ihrer Indienststellung gehörte die „MEISSEN“ zunächst zum VEB Binnenreederei Berlin. Die „MEISSEN“ hatte 67 m Länge und 8,19 m Breite. Sie hatte eine Tragfähigkeit von 845 t konnte jedoch auch auf 1050 t umgerüstet werden. Die Maschinenanlage hatte eine Leistung von 420 PS und eine Reisegeschwindigkeit von 14 km/h. Die Laderaumabdeckung bestand aus Stahl (Rolldeck).

Im Jahre 1990 wurde die „MEISSEN“ in den Dienst der DBR (Deutsche Binnenreederei) gestellt und zwischen 1993 und 2008 von dort an verschiedene Reedereien vermietet. Daher fuhr das Schiff auch 1995 und 2005 mit einer Besatzung aus der Tschechischen Republik. Ab 2009 ging die „MEISSEN“ außer Fahrt. Das Schiff befand sich bereits 2009 in einem bedenklichen Zustand und war überholungsbedürftig. Im Jahre 2010 erfolgte eine Teilabwrackung in Parey (Sachsen-Anhalt). Das Vorschiff blieb noch erhalten und sollte weiter genutzt werden. Im Juni 2012 erfolgte schließlich auch die Abwrackung vom Vorschiff in Berlin.

Havarien

  • Am 17.Mai 2005 hatte die „MEISSEN“ auf einer Sandbank bei Magdeburg einen sogenannten „Aufsetzer“. Das Schiff wurde nach etwa 30 Minuten durch einen dort im Handelshafen stationierten Schlepper TR 1 wieder ins Fahrwasser der Elbe gebracht.

Literatur

  • Joachim Winde: Schubschifffahrt auf der Elbe, Sutton Verlag, Erfurt, 2018, ISBN 978-3-95400-892-6.