Möbelfabrik Otto Birkner
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Das Möbelfabrik Otto Birkner, eigentlich „Otto Hermann Birkner“, war eine Möbelfabrik für Wohnmöbel in Meißen. Das Geschäft befand sich um 1916 in der Altstadt im Wohnhaus Hahnemannsplatz Nr. 5 in der Nähe der Neugasse und vom Neumarkt.
Nach eigenen Angaben betrieb der Möbelfabrikant die „Werkstätten für Kunsthandwerk“ im Stadtzentrum. Man gab feinste Referenzen an und war bereits für die Tischlereiarbeiten in den Jahren 1906 und 1909 in Dresden, sowie 1908 in St. Petersburg prämiert worden.[1]
Das Unternehmen
Das Geschäft ist in den Meißner Adressbüchern von 1880 bis 1950 nachweisbar. Die Tischlerei von Ernst Hermann Birkner ist bereits vor 1880 im Haus Hahnemannsplatz Nr. 524 (später Nr. 5) gegründet worden. Der Tischlermeister Ernst Hermann Birkner ist auch noch im Jahre 1893 Besitzer der Tischlerei. Otto Hermann Birkner jun. ist dort als Tischler angestellt.
Gegründet wurde die Möbelfabrik und Kunsttischlerei von Otto Hermann Birkner jun. um 1899. Um 1904 gab es dort auch noch den Tischler Max Birkner. Im Jahre 1939 trägt die Firma die Bezeichnung „Otto Birkner, Kunsttischlerei, Werkstätten für Wohnungseinrichtungen“. Auch noch nach dem Zweiten Weltkrieg in den 1950er Jahren gibt es die Firma Otto Birkner am Hahnemannsplatz. Sie wurde nun als „Otto Birkner G. m. b. H., Kunsttischlerei und Innenausbau“ weitergeführt. Als Grundstücksbesitzer werden Martha Birkner und Otto Birkners Erben angegeben.[2]
Literatur
- Verschiedene Adressbücher der Stadt Meißen.