Liqueurfabrik Max Härtwig
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Der Liqueurfabrik Max Härtwig, eigentlich „Karl Max Härtwig“, war um 1900 eine Weinhandlung und Likörfabrik in Meißen. Die Fabrik mit Destillation befand sich in der Altstadt im Haus Poststraße Nr. 17 in der Nähe der Martinstraße.
Inhaber der Likörfabrik war um 1900 der Kaufmann Karl Max Härtwig, welcher ebenfalls eine Weinhandlung betrieb und mit Kolonialwaren handelte.[1]
Das Unternehmen
Das Unternehmen ist in den Meißner Adressbüchern von 1900 bis 1926/27 nachweisbar und wurde vermutlich nach 1898 gegründet. Das Unternehmen handelte ebenfalls mit Drogerieartikel, Chemikalien, Konserven, Farben und Zigarren. Ab 1921 ist das Unternehmen von M. Härtwig im Haus Grundmannstraße Nr. 3 in Niederspaar als Filiale ansässig. Die Handlung mit Spirituosen, Drogen, Kolonialwaren in der Poststraße wird nun vom Inhaber Paul Hoffmann als „Elb-Drogerie“ der Firma „Max Härtwig Nachfahren“ weitergeführt. Ab 1926 gibt es nun noch zusätzlich ein Geschäft von M. Härtwig im Renaissance-Bürgerhaus Markt Nr. 8 in der Nähe der Burgstraße.
Um 1935 hatte das Geschäft am Markt bereits der Kaufmann Robert Viertel übernommen und auch die Drogerie-Handlung an der Poststraße gehörte nun dem Besitzer Paul Hoffmann. Die Firma „Max Härtwig Nachfahren“ gabt es in dieser Zeit nicht mehr.[2]
Literatur
- Verschiedene Adressbücher der Stadt Meißen.