Lerchaweg
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Der Name Lerchaweg wird erstmals in dem Adressbuch von 1887/88 für zwei Häuser genannt. Der Weg führte vom damaligen „Eisenbahnweg“, heute die Hirschbergstraße, nach Lercha. Ein Teil vom Weg liegt dabei noch auf der Gemarkung von Meißen im Triebischtal.
Der amtlichen Straßennamen „Lerchaweg“ wurde erst am 19. August 1891 für alle acht an der Straße stehenden Häuser auf Meißner Gemarkung vergeben. Der Lerchaweg führt auch von der Hirschbergstraße zum am 12. Januar 1879 geweihten Nikolaifriedhof.
Für die noch selbstständige Gemeinde Lercha war allerdings der als „Lerchaweg“ bezeichnete Meißner Abschnitt keine amtliche Benennung. Bis zur Eingemeindung am 1. Januar 1928 nach Meißen, war es für die Gemeinde „der Weg von Lercha zur Hirschbergstraße“. Amtlich wurde die Bezeichnung erst ab 17. März 1928 für die Gemarkung Lercha. Die bereits bestehenden Nummerierung der Häuser im Meißner Abschnitt, führte man erst nach der Eingemeindung weiter fort. In dieser Zeit wurde auch der Weg zum Fahrweg für Fahrzeuge ausgebaut.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax–Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen, Sax-Verlag, 2009, ISBN: 978-3-86729-013-5, S. 197.