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Der Leinpfad an der Elbe.

Als Leinpfad bezeichnete man einen neben einem Fuß von dem aus Menschen oder Tiere die Schiffe mittels einer Zug- oder Trödelleine stromaufwärts zogen. Diese Funktion hatte auch der Leinpfad in Cölln am Ufer der Elbe, welcher auch noch heute amtlich so genannt wird.

Ursprünglich wurden diese Leinpfade vom Staat instandgehalten und gepflegt. Mit dem Aufkommen der Dampfschifffahrt hatte sich später dessen Funktion erledigt und man übergab die Pfade den Elbanlieger-Gemeinden zur weiteren Pflege.

Im Jahre 1931 wurde der Leinpfad in Cölln vom Verschönerungsverein „Naturfreund“ zunächst verbreitert. Später erhielt der Pfad eine Randbepflanzung mit Bäumen und Sträuchern, dazu noch einige Ruhebänke zum Verweilen. Einige Abschnitte vom Leinpfad wurden nach 1990 für den Elberadweg ausgebaut.[1]

Literatur

  • Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax–Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax-Verlag, Beucha 2009, S. 196.