Landwirtschaftsschulen

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Die Landwirtschaftliche Schule um 1912.

Alle Landwirtschaftsschulen in Meißen bestehen heute nicht mehr. Die Stadt Meißen war wegen der großen Bedeutung der Landwirtschaft in der Region einst ein Zentrum für die Qualifizierung der Landwirte. Bereits am 16. Oktober 1879 wurde eine „Landwirtschaftliche Schule“ in den Räumlichkeiten der Roten Schule eröffnet.

Geschichte

Die 1879 eröffnete „Landwirtschaftliche Schule“ zog 1883 auf das Grundstück Freiheit Nr. 10 um und wurde dort am 16. Oktober 1883 eröffnet. Im Jahre 1893 gab es einen Um- und Ausbau. Mit dem Schulbetrieb hatte man wieder am 24. Oktober 1893 begonnen. Die Schule verblieb dort bis zu ihrer Auflösung.

Fachschule für Landwirtschaft

Ab 1950 erfolgte an der „Fachschule für Landwirtschaft“ der Übergang vom einjährigen zum dreijährigen Direktstudium. Zunächst wohnten auswärtige Schüler noch in Meißner Privatquartieren. Im Januar 1950 war die Eröffnung eines Internats in der umgebauten Gaststätte Waldschlösschen am Stadtpark an der Wilsdruffer Straße.

Das dreijährige Studium wurde noch bis 1958 durchgeführt. Danach war die Schule an der Freiheit Nr. 10 nur noch bis 1976 eine Außenstelle verschiedener Fachschulen für Landwirtschaft. Zum Beispiel für Reinhardtsgrimma oder Pillnitz. Zuständig blieb die Schule jedoch für Schüler im Fernstudium. Ab 1977 war die Fachschule für Landwirtschaft vom 1. Januar 1977 bis zum 1. Januar 1990 nur noch eine Außenstelle der Landwirtschaftlichen Betriebsberufsschule Riesa-Göhlis.

Von 1954 bis 1960 befand sich auf dem Grundstück Freiheit Nr. 10 außerdem noch die Abteilung Fernstudium der LPG-Hochschule. Die Hochschule für LPG nahm am 1. September 1953 auf dem Grundstück der ehemaligen Fürstenschule an der Freiheit Nr. 13 ihre Lehrtätigkeit auf.

Schule für sozialistische Landwirtschaft – Kreislandwirtschaftsschule

Die landwirtschaftliche Erwachsenen-Qualifizierung wurde zudem ab den 1950er Jahren auch in den Betriebsakademien, den sogenannten „Dorfakademien“ durchgeführt. Diese Aufgabe übernahm ab 1965 die „Schule für sozialistische Landwirtschaft“, die sich zunächst ebenfalls auf dem Grundstück Freiheit Nr. 10 befand. Diese Fachschule hat man dann bis 1970 in die „Kreislandwirtschaftsschule“ umgebildet. An der Kreislandwirtschaftsschule wurden Facharbeiter und Meister ausgebildet. Die Schule befand sich nach ihrer Umbildung an der Uferstraße Nr. 4.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax, Beucha, 2009, S. 93, 132, 193 und 194.