Löthainer Hof Schloßberg Nr. 2

Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.

Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!

Haus Schloßberg Nr. 2.

Der Löthainer Hof Schloßberg Nr. 2 ist der ehemalige Landsitz meißnischer Landadeliger an der Straße Schloßberg am Hang des Burgberges in der Altstadt von Meißen. Heute wird das Anwesen für Wohn- und Bürozwecke genutzt. Das Anwesen wird auch als „Heynitzer Hof“ oder „Taubenhainer Hof“ bezeichnet. Das Gebäude ist künstlerisch, ortsgeschichtlich, sozialgeschichtlich, städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.

Geschichte

Das Grundstück wurde bereits 1459 durch den Kurfürsten Friedrich II. an die Herren von Taubenhain verkauft. 1519 wurde es vom Domherren Nikolaus v. Heynitz (gest. 1526), dem Rechtsberater Herzog Georgs des Bärtigen, erworben. Er veränderte den Hof 1521/24 im Stil der Renaissance. Auf den Konsolen der Innenräume findet man den Hinweis zum Umbau mit den Jahreszahlen „1521“ und „1522“ eingehauen. Damit entstand nach dem Abriss des spätgotischen Vorgängerbaues das erste anspruchsvolle Renaissance-Palais der Stadt Meißen.

Auf der ältesten Stadtansicht von Meißen aus dem Jahre 1558 wird der Bau als turmartiges Gebäude dargestellt. Im Jahre 1746 erfolgte ein durchgreifender Umbau im Stil des Barock. Dabei hatte man auch den Hauseingang in östlicher Richtung verlegt. Die Jahreszahl „1746“ befand sich ursprünglich über dem Eingang zum Hintergebäude. Beim Umbau wurde auch das Vorderhaus am Schloßberg als Unterkunft für das Personal mit einer gewölbten Durchfahrt errichtet. Über der Durchfahrt sind straßenseitig die Wappen derer v. Heynitz und die Jahreszahl „1524“ angebracht.

Nach 1990

Die denkmalsgerechte Sanierung des Herrenhauses im Hof war im Februar 1997 beendet. Bei der Sanierung hatte man auch die Renaissance-Holzbalkendecke, die Bemalungen in den Räumen und weitere bauliche Details einbezogen.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 292.