Kunst- und Handelsgärtnerei Hermann Gappisch

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Werbeanzeige der Kunstgärtnerei Hermann Gappisch um 1902.

Die Kunst- und Handelsgärtnerei Hermann Gappisch war 1902 eine Kunstgärtnerei in Meißen. Die Handelsgärtnerei befand sich einst in der Altstadt im Haus Nossener Straße Nr. 3, direkt am Stadtfriedhof.

Das Unternehmen wurde um 1902 von Hermann Gappisch geführt.[1]

Das Unternehmen

Die „Kunst- und Handelsgärtnerei Hermann Gappisch“, später von Albert Gappisch geführt, ist in den Meißner Adressbüchern von 1893 bis 1950 nachweisbar. Nach eigenen Angaben bekam H. Gappisch bereits zur Gartenbauausstellung Meissen im Jahre 1894 insgesamt 14 Preise verliehen, darunter waren drei Ehrenpreise. Auf Wunsch wurden Kränze und Blumen zur Trauerfeier direkt auf den Stadtfriedhof angeliefert. Es gab in der Gärtnerei Pflanzendekorationen sowie Blatt- und blühende Pflanzen. Zudem führte man Fächerpalmen, Palmenzweige, Bouquets und Kränze.

Um 1914 war die Gärtnerei in das Haus Nossener Straße Nr. 6 umgezogen und um 1920 wurde die Kunstgärtnerei vom Sohn Albert Gappisch übernommen und weitergeführt. Ein weiterer Umzug der Gärtnerei erfolgte um 1935 und man zog auf das Grundstück Nossener Straße Nr. 26. Ab 1937 hatte die Gärtnerei A. Gappisch auch ein Blumengeschäft im Wohnhaus Elbstraße Nr. 8 in der Nähe der Lorenzgasse eröffnet.

Die Kunst- und Handelsgärtnerei von H. Gappisch, nun von Albert Gappisch geführt, gab es auch noch in den 1950er Jahren. Auch das Blumengeschäft an der Elbstraße Nr. 8 gab es um 1950 noch.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Stadt Meißen und der Vororte Bohnitzsch, Fischergasse, Hintermauer, Korbitz, Lercha, Neudörfchen, Niedermeisa, Obermeisa, Oberspaar, Questenberg und Zscheila, Ausgabe 1902, S. 105.
  2. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen, 1893 bis 1950.