Kulturhaus Ossietzkystraße Nr. 37
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Das Kulturhaus Ossietzkystraße Nr. 37 befindet sich im Ortsteil Triebischtal in der Nähe der Hohen Eifer und der Ortslage Buschbad. Das erste Wohnhaus (heute Ossietzkystraße 34) an der Straße wurde bereits 1880 gebaut. Damals existierte an der Stelle nur ein Weg. Seit dem 9. Dezember 1890 wurde die neu gebaute Straße zunächst offiziell „Jacobistraße“ genannt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Straße am 18. Oktober 1949 in „Ossietzkystraße“ umbenannt. Sie erinnert dabei an den Friedensnobelpreisträger und Publizisten Carl von Ossietzky (1889-1938), der an den Folgen der KZ-Haft im Jahre 1938 verstorben war. Die Straße ist die Fortführung der Talstraße und führt durch das Triebischtal.
Kulturhaus Ossietzkystraße Nr. 37
Das Gebäude wurde in den 1950er Jahren als Kulturhaus vom VEB Schamotte- und Klinkerwerke Meißen errichtet. Über dem Eingang befindet sich seit 1955 ein keramisches Wandbild von Alfred Schütze. Das Bild mit dem Titel "Former bei der Arbeit", zeigt drei Arbeiter bei der Herstellung von Schamotte-Erzeugnissen. Das Wandbild steht unter Denkmalschutz (Denkmalliste Nr. 09266254).
Es handelt sich um einen charakteristischen Bau der traditionell-konservativen DDR-Nachkriegsarchitektur der 1950er Jahre. Das Gebäude ist baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 254 und 255.