Kolonialwaren und Landesprodukte Reinhold Rühle

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Werbeanzeige Kolonialwaren und Landesprodukte Reinhold Rühle um 1893.

Das Unternehmen Kolonialwaren und Landesprodukte Reinhold Rühle war um 1893 ein Geschäft im Stadtteil Triebischtal in Meißen. R. Rühle bezeichnete die Verkaufsstelle als „Materialwaarenhandlung“. Das Geschäft befand sich in der Talstraße im Haus Nr. 74 in der Nähe der Crassostraße. Haus und Grundstück gehörten in dieser Zeit ebenfalls R. Rühle.

Der Geschäftsinhaber und Gründer war der Eisenhändler R. Rühle.[1]

Das Unternehmen

Das Geschäft ist in den Meißner Adressbüchern von 1890 bis 1900 nachweisbar und wurde offenbar um 1888 von R. Rühle gegründet. Es wurden Tabak und Zigaretten sowie Eisenwaren angeboten. Dabei gab es deutsche, englische und französische Werkzeuge und zudem Haus- und Küchengeräte zu kaufen. Aber auch Bürsten, Pinsel und Farben waren neben In- und ausländischen Weinen im Angebot.

Das Geschäft wurde noch vor 1900 von der Eisenwarenhändlerin Frieda Schürer übernommen und kurze Zeit weitergeführt. Kolonialwaren, Wein und Tabak gab es dort nicht mehr zu kaufen. F. Schürer hatte auch das Haus von R. Rühle gekauft und war nun die Besitzerin. Noch vor 1902 hatte Frieda Schürer das Geschäft aufgegeben.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Adreß- und Geschäfts-Handbuch für Meissen-Cölln, Hintermauer, Questenberg, Neudörfchen, Ober- u. Niedermeisa, Fischergasse, Ober- u. Niederspaar, Ausgabe 1893, S. 104.
  2. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen, 1890 bis 1902.