Karl Waentig

Karl Waentig (1843-1917), eigentlich Karl Heinrich Moritz Waentig, war ein Politiker und sächsischer Ministerialbeamter. Als ein Vertreter des Kultusministeriums überwachte er die Kassenbewegungen des Dombauvereins zu Meißen. In seiner Funktion war er ein Vorstandsmitglied des Dombauvereins zu Meißen.
Karls Waentig wurde am 13. März 1843 in Leipzig geboren. Er besuchte zunächst das Gymnasium in Zwickau und wurde später Afraner an der Meißner Fürstenschule. Nach einem Jurastudium trat er 1867 in den sächsischen Staatsdienst ein und leitete als Amtshauptmann die Amtshauptmannschaft Oelsnitz, Glauchau und Großenhain. Im Jahre 1892 wurde er in das Kultusministerium in Dresden versetzt. Er wird dort 1895 zum Ministerialdirektor und 1901 zum Vortragenden Rat im Gesamtministerium ernannt. Zudem war er ein Geheimer Rat im Königlichen Ministerium des Kultus und des öffentlichen Unterrichts in Dresden.
Eine Prophetenfigur am Meißner Dom zeigt die Gesichtszüge von Karl Waentig. Karl Waentig verstirbt am 19. April 1917 in Radebeul.[1][2][3][4]
Literatur
- Vorstand des Meißner Dombauvereins: Zur Erinnerung an die Feier der Wiederherstellung der Westtürme des Domes, Vorstand des Meißner Dombauvereins, Druck: C. E. Klinkicht & Sohn, Meißen, 1908.
- Helmuth Gröger: Tausend Jahre Meißen. C. E. Klinkicht & Sohn, Druck: Druckerei Klinkicht & Sohn, Meißen 1929 (online).
- Günter Naumann: Meißner Geschichte in Daten 929-1993. Kreissparkasse Meißen, Druck: Druckerei Thieme, Meißen 1993.
- Günter Donath, Matthias Donath: Himmelszeichen – Begleitbuch zur Ausstellung im Stadtmuseum Meißen vom 12. Juli 2008 bis 9. November 2008, edition Sächsische Zeitung, Redaktions- und Verlagsgesellschaft Elbland mbH, Meißen, 2008.
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Donath, Matthias Donath: Himmelszeichen – Begleitbuch zur Ausstellung im Stadtmuseum Meißen vom 12. Juli 2008 bis 9. November 2008, edition Sächsische Zeitung, Redaktions- und Verlagsgesellschaft Elbland mbH, Meißen, 2008, S. 90 bis 95, 132 bis 141, 216 bis 221.
- ↑ Helmuth Gröger: Tausend Jahre Meißen. C. E. Klinkicht & Sohn, Druck: Druckerei Klinkicht & Sohn, Meißen 1929, S. 639, 640 und ab 676 (online).
- ↑ Günter Naumann: Meißner Geschichte in Daten 929-1993. Kreissparkasse Meißen, Druck: Druckerei Thieme, Meißen 1993, S. 106, 151, 154 bis 159, 161, 163 und 172.
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 58 bis 61.