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Karl Gustav Jährig (* 12. August 1819 in Meißen; † vermutlich in Dresden) war ein Drechsler und Lithograf sowie ein Schüler von Ludwig Richter an der Zeichenschule der Königlichen Porzellanmanufaktur-Meißen.

Leben und Werk

K. G. Jährig wurde 1819 als Sohn eines Meißner Geburtshelfers und Wundarztes geboren. Sein Talent zur Malerei wird bereits im Kindesalter erkannt. Seinen ersten Zeichenunterricht erhält er an der Zeichenschule der Porzellanmanufaktur von Ludwig Richter, Heinrich Gotthelf Schaufuss und Karl Samuel Scheinert.

Eine begonnene Lehre zum Kaufmann muss er wegen seiner angeborenen Schwerhörigkeit bald abbrechen. Nach dem Willen des Vaters beginnt K. G. Jährig nun in Großenhain eine vierjährige Lehre als Drechsler. Nach seiner Lehrzeit geht er auf Wanderschaft und hält sich dabei einige Zeit in Ungarn auf. Nach seiner Rückkehr 1840 nach Meißen nimmt er hier den Zeichenunterricht wieder auf. Gleichzeitig studiert er an der Dresdner Kunstakademie. Nach dem Abschluss des Studiums erlernt er noch die Kunst der Lithografie. Eine lange Zeit arbeitet er im Atelier von Franz Seraph Hanfstaengl und schuf eigene Bildwerke, welche von der Dresdner Galerie herausgegeben werden.

Nebenher kopiert er zahlreiche Bilder und ist von 1883-1899 als Restaurator des Kupferstich-Kabinettes Dresden angestellt.[1] Karl Gustav Jährig verstirbt vermutlich in Dresden.

Literatur

  • Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888.

Einzelnachweise

  1. Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888, S. 42.