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Der Dom zu Meißen von Osten mit dem höckrigen Turm, Radierung von K. G. Köhler, 1833.

Karl Gottlob Köhler (* 1784 in Miltitz bei Meißen; † 22. März 1860 in Meißen) war ein Kunst- und Portraitmaler, Kupferstecher sowie ein Zeichenlehrer. Er wirkte vorwiegend in Meißen als Kupferstecher und Privatzeichenlehrer. Einige seiner Werke befinden sich heute im Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden.

Leben und Werk

K. G. Köhler wurde 1760 als Sohn eines Zeugarbeiters in Miltitz bei Meißen geboren. Zunächst studiert er an der Kunstakademie in Dresden die Malerei. Anschließend kommt er nach Meißen und wirkt als Privatzeichenlehrer und zusätzlich als Lehrer an der Meißner Sonntagsschule. Viele der späteren Meißner Künstler, so auch Hugo Oehmichen bekamen von K. G. Köhler den ersten Zeichenunterricht. Neben seiner Tätigkeit als Zeichenlehrer zeichnet er selbst viel und es entstehen auch Portraitbilder, welche bei ihm in Auftrag gegeben werden. Einige dieser Arbeiten befanden sich früher im Privatbesitz Meißner Bürger.

Unter seinen vielen Bildern ist besonders das Meißner Werk Die Magdalenenkapelle (Maria-Magdalenen-Kapelle), bekannt geworden. Das Bild mit dem Motiv aus dem Meißner Dom wird 1833 vom Sächsischen Kunstverein gekauft.

Karl Gottlob Köhler verstarb im 76. Lebensjahr am 22. März 1860 in Meißen.[1]

Werke (Auswahl)

  • Bildnis von Knut Geelmuyden Bull (1811-1889), Zeichnung, 1833.
  • Der Dom zu Meißen von Osten mit dem höckrigen Turm, Radierung um 1833.
  • Meißen mit Schlossbrücke, Radierung um 1835.
  • Stadtansicht von Pirna und Sonnenstein, Stahlstich um 1856.
  • Das Schloss Pillnitz, Stahlstich 1856.
  • Bad Schandau in der Sächsischen Schweiz, Stahlstich 1857.
  • Der Königstein mit der Festung in der Sächsischen Schweiz, Stahlstich 1857.

Literatur

  • Trauregister der St. Afra 1849, Nr. 14.
  • Totenbuch der Kirche St. Afra 1860.
  • Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888.

Einzelnachweise

  1. Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888, S. 50.