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Karl Friedrich Henke, eigentlich Carl Friedrich Henke (* 23. Juli 1821 in Sebnitz; † 3. November 1904 in Meißen) war ein Schnittwarenhändler und Stadtrat. Zudem bekleidete er mehrere Ehrenämter. Er wurde am 28. Juni 1894 Ehrenbürger der Stadt Meißen.

Karl Friedrich Henke wurde am 23. Juli 1821 in der sächsischen Stadt Sebnitz geboren. Er wird dort ein Leinenwebermeister und kommt später nach Meißen. Er erwirbt im Jahre 1844 das Meißner Bürgerrecht und eröffnet in der Nähe vom Rathaus am Markt ein Schnittwarengeschäft. Sein Geschäft befand sich im Haus Markt Nr. 10.

Zudem bekleidet er noch einige städtische Ehrenämter und ist beispielsweise von 1860 bis 1868 Mitglied im Stadtverordneten-Kollegium und später bis 1896 als unbesoldetes Ratsmitglied tätig. Er engagiert sich außerdem als Armenpfleger sowie Vorsitzender des Ausschusses für Gasanstalt und Beleuchtungswesen und des Marktausschusses.

Die Ehrenbürgerwürde der Stadt Meißen bekommt Karl Friedrich Henke am 28. Juni 1894 und In dankbarer Anerkennung alles dessen, was er als Bürger der Stadt, als Mitglied des Stadtverordneten- und des Rathskollegiums zum Besten der Stadt geleistet hat und unter besonderer Würdigung der Verdienste, die er sich seit dem Jahre 1868 als Stadtrath in treuer, aufopfernder Arbeit um die Verwaltung der Stadt, insbesondere der Gasanstalt, des Markt- und Armenwesens erworben hat verliehen. Die entsprechende Ehrenurkunde wird ihm in einer Zusammenkunft des Stadtgemeinderates in der Neumarktschule überreicht.

Am 3. November 1904 verstirbt Karl Friedrich Henke in Meißen.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 67 und 68.