Karl Christian Sparmann

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Karl Christian Sparmann, auch Carl Christian Sparmann geschrieben (* 3. Februar 1805 in Hintermauer bei Meißen; † 18. Dezember 1864 in Dresden) war ein Landschaftsmaler der Romantik. Er war ein Schüler von Johann Samuel Arnhold, welcher das künstlerische Talent zuerst entwickelte. Später wurde Sparmann ein Schüler des Norwegers Johan Christian Clausen Dahl (1788-1857) in Dresden.

Leben und Werk

K. Ch. Sparmann wurde 1805 in der damals noch selbstständigen Gemeinde Hintermauer bei Meißen geboren. Er war der Sohn eines Gartennahrungsbesitzers (Gemüsegärtner) in Hintermauer. Sein besonders Talent wird früh von J. S. Arnhold entdeckt und er bekommt von ihm Zeichenunterricht. Beim norwegischen Maler J. Ch. C. Dahl wird er in Dresden als Landschaftsmaler ausgebildet. Auf dessen Empfehlung reist Sparmann nach Arenenberg am Bodensee um Louis Napoleon den Sohn der ehemaligen Königin Hortense von Holland (Herzogin von Saint-Leu), dem späteren Kaiser Napoleon, Unterricht im Zeichnen zu geben. Am Bodensee machte Sparmann verschiedene Studien in der Hochgebirgsnatur. Zudem reist er in dieser Zeit für kurze Aufenthalte mehrmals nach Italien und Rom. Drei Jahre wird er engagiert und verbringt mit der fürstlichen Familie die Winter in Rom.

Im Jahre 1826 kommt er wieder nach Dresden zurück und nimmt zwei Jahre später eine Stelle als Zeichenlehrer in der Schweiz an. Im Lenzburg im Kanton Aargau kann er seine Naturstudien im Gebirge fortsetzen. Seine Bilder werden nun auch geprägt von imposanten Gebirgstälern, rauschenden Bächen, Felsen und hochwachsenden Tannen und Fichten. Die Effekte glücken dem Künstler in vollem Maße. Viele seiner Werke sind in dieser Zeit aber auch von einer poetischen Naturanschauung ohne Sentimentalität geschaffen. Die Technik seiner Bilder ist dabei stets vollendet. Man zählte den Künstler damals zu den vorzüglichsten Meistern seines Fachs.

Zu seinen Werken gehören jedoch auch die Gemälde aus der sächsischen Heimat, der Sächsischen Schweiz oder der Dresdner Heide. Einige seiner Bilder wurden vom Sächsischen Kunstverein angekauft. Später verlegte K. Ch. Sparmann seinen Wohnsitz für immer nach Dresden und unternimmt von dort aus einige Studienreisen nach Tirol. Finanziell lebt er offenbar ohne Sorge, denn Kaiser Napoleon hatte ihm für sein Alter eine lebenslange Pension bewilligt.

Karl Christian Sparmann verstirbt am 18. Dezember 1864 in Dresden.[1][2]

Werke (Auswahl)

  • Die Wetterhörner in der Schweiz, Ölgemälde um 1838.
  • Die Heide bei Dresden, Ölgemälde 1843.
  • Die alte Elbe bei Dessau, Ölgemälde 1849.
  • Blick auf Tetschen, Ölgemälde um 1853.
  • Der Sustenpass im Berner Oberland, um 1860.

Literatur

  • Taufregister der Stadtkirche 1805.
  • Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888.
  • Müller: Die Künstler aller Zeiten und Völker, Band 3, und Band 4.

Einzelnachweise

  1. Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888, S. 84 und 85.
  2. Müller: Die Künstler aller Zeiten und Völker, Band 3, S. 573 und Band 4, S. 406.