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Der König-Albert-Park um1913.

König-Albert-Park war die ursprüngliche Bezeichnung für den heutigen Käthe-Kollwitz-Park an der Kerstingstraße. Das König-Albert-Denkmal, ein Reiterstandbild, stand dort bis zum 25. Mai 1945. Heute befindet sich an dessen Stelle die Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus.

Geschichte

Der „König-Albert-Park“ wurde als öffentliche Parkanlage an der Stelle des ehemaligen Stadtfriedhofs angelegt. Nach der Säkularisation des Friedhofsgeländes hatte man auf dem größeren Teil des Areals nach den Plänen von Gartendirektor Bertram aus Blasewitz zwischen 1902 und 1904 einen Park angelegt, welcher am 20. Mai 1904 zunächst den Namen „König-Albertgarten“ bekam. Um 1908 wurde allerdings der Name „König-Albert-Park“ üblich. Das nach 1902 aufgestellte „König-Albert-Denkmal“ bekam seinen Platz an der Kerstingstraße. Dem Park erhalten geblieben war ein Teil des Friedhofs-Baumbestandes. An der Ecke Talstraße entstand ein Spielplatz für Kinder und die Parkanlage wurde mit einem 1 m hohen Eisenzaun vom Verschönerungsverein „Naturfreund“ eingefriedet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Park am 20. Juli 1945 in „Käthe-Kollwitz-Park“ umbenannt.[1]

Literatur

  • Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen', Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN: 978-3-86729-013-5.

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen, Sax-Verlag, 2009, S. 103 und 104 sowie 164.