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Teil vom Wandbild am Franziskaneum.

Den Namen Kändlerstraße erhielt die Straße im Stadtteil Cölln bereits am 20. Januar 1905. Sie verbindet dabei die als Ringstraße angelegte Straße Ratsweinberg miteinander.

Die Schreibweise „Kändlerstraße“ oder „Kaendlerstraße“ geht auf Kaendler selbst zurück, weil er für seinen Namen beide Schreibweisen benutzte. So wurde demnach auch im Jahre 1905 bei der Namensgebung die Schreibweise „Kändler“ gewählt. In letzter Zeit hatte sich jedoch „Kaendler“ durchgesetzt.[1]

Die Straße wurde 1905 nach „Johann Joachim Kaendler“ (1706-1775), einen Bildhauer und Porzellan-Modelleur, an der Porzellanmanufaktur Meißen benannt. Das einzige Gebäude in der Straße ist das Franziskaneum.

Porzellanwandbild

An der Fassade der Turnhalle des Franziskaneums gibt es seit 1907 drei voneinander getrennte Wandbilder aus quadratischen Porzellanfliesen. Dargestellt sind Knabengruppen beim sportlichen Wettkampf. Angebracht wurden die Wandbilder in ca. sieben Metern Höhe. Auffällig ist dabei eine optisch starke Verbundenheit mit dem Fürstenzug in Dresden. Entwerfender Künstler war Martin Wiegand, der von 1907 bis 1909 für die Porzellanmanufaktur Meißen tätig war.[2]

Literatur

  • Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax–Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen, Sax-Verlag, 2009, ISBN: 978-3-86729-013-5, S. 158.
  2. Wilhelm Joliet: Die Geschichte der Fliese, auf der Internetseite: http://www.geschichte-der-fliese.de/, im Artikel: Wandbilder auf Porzellanfliesen an der Turnhalle des Franziskaneum in Meißen, vom 12. November 2018.