Johannes Theodor Paul Helmig
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Johannes Theodor Paul Helmig (* 27. Oktober 1859 in Niedermeisa; † 1939 in Meißen) war ein Modelleur, Porzellankünstler und Manufakturist an der Porzellanmanufaktur Meißen. Bekannt wurden seine modellierten Figuren zum Tafelaufsatz „Das Bergwerk“ aus Meißner Porzellan.
Leben und Werk
Johannes Theodor Paul Helmig wurde 1859 als Sohn eines Maurers in Niedermeisa bei Meißen geboren. Nach dem Schulbesuch erlernt er bei Ernst August Leuteritz an der Porzellanmanufaktur die Modellierkunst und besucht dort auch die Zeichenschule. In der Zeit von 1876 bis 1878 und von 1880 bis 1882 studiert er an der Kunstgewerbeschule Dresden und bildet sich dort künstlerisch weiter aus.
Nach Abschluss des Studiums kehrt er wieder an die Porzellanmanufaktur Meißen zurück und arbeitet dort als Figurenmodelleur.[1] J. T. P. Helmig bleibt an der Porzellanmanufaktur und schuf dort viele Eigenkreationen, welche immer wieder für Aufsehen sorgen und auch einige Ausstellungen bereichern. Er gehört in dieser Zeit wie Max Bochmann, Philipp Lange und Paul Walther mit zu den begabtesten Mitarbeitern um Erich Hösel.[2]
Im Jahre 1931 wohnt er in Meißner Stadtteil Cölln in der „Parkstraße“ Nr. 4 (heute Berglehne). Johannes Theodor Paul Helmig verstirbt im Jahre 1939 in Meißen.
Werke (Auswahl)
- Der Frühling, Porzellan-Vase mit Figurenschmuck. Ausstellungsgegenstand auf der Weltausstellung Paris 1900.
- Die Welle, Jugendstil-Figurenschale, 1900.
- Faunus im Netz von zwei Nymphen gefangen, Figurengruppe, 1900.
- Zum Meißner Tafelaufsatz „Das Bergwerk“ einige Figuren.
- Uhr mit Liebespaar, Jugendstil-Kaminuhr mit zwei Figuren, 1904.
- Mädchen mit Hut und Kirschen, Jugendstil-Kinderfigur, 1910.
- Figurengruppe Rokoko-Paar im Pferdeschlitten, 1913.
Literatur
- Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler (1888), Meißen, 1888.
- Otto Walcha: Meißner Porzellan – Von den Anfängen bis zur Gegenwart, VEB Verlag der Kunst Dresden, Zweite Auflage, 1975.