Johann Gottlieb Samuel Stamm
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Johann Gottlieb Samuel Stamm (* 1767 in Meißen; † 12. Januar 1814 in Dresden) war ein Landschaftsmaler und Kupferstecher. Zudem war er ein Aquarellist und Lithograf. Er war ein Schüler von Johann Christian Klengel (1751-1824).
Leben und Werk
J. G. S. Stamm wurde 1767 in Meißen als Sohn eines Weißdrehers der Königlichen Porzellanmanufaktur-Meißen geboren. Sein künstlerisches Talent bleibt nicht unentdeckt und er wird von 1783 bis 1789 ein Schüler von Johann Christian Klengel in Dresden. Anschließend malt er längere Zeit beim Fürsten von Schönburg, kehrt allerdings 1793 nach Dresden zurück.
Im Jahre 1805 stellt J. G. S. Stamm im „Dresdner Salon“ sein Bild mit einer gebirgigen Landschaft und Hirten aus und 1808 Die Seeküste von Calabrien, nach dem Originale von Vernet in Aquatinta. Zuvor hatte er bereits 1795 einige Zeichnungen an die Zeichenschule der Porzellanmanufaktur Meißen geliefert. Seine Arbeiten finden besonders in Dresden großen Anklang und auch seine Aquarelle werden immer wieder gelobt.
Die Ausstellung im Dresdner Salon bereichert er mit sechs Partien aus der Umgebung. Dazu lässt er noch zwölf sächsische Bilder folgten. Darunter waren auch sechs Blätter mit Ansichten aus der Gegend um Meißen. Ab 1812 stellt er dann vorwiegend selbst komponierte und gemalte Landschaftsbilder aus.
Johann Gottlieb Samuel Stamm verstirbt am 12. Januar 1814 in Dresden.[1][2]
Literatur
- Füßli: Künstlerlexikon 2, 1711.
- Keller: Nachrichten von allen in Dresden lebenden Künstlern, 1768.
- Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888.
Fotohinweis
Das Originalfoto ist unter https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/70301852 abrufbar. Bildnachweis: SLUB Dresden, © Deutsche Fotothek.