Johann Gottfried Pulian
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Johann Gottfried Pulian (* 27. Juli 1809 in Meißen; † 4. März 1875 in Düsseldorf) war ein Landschafts- und Architekturmaler. Er wirkte nach seiner Ausbildung vorwiegend im Rheinland. In Meißen war er ein Schüler von Ludwig Richter.
Leben und Werk
J. G. Pulian wurde 1760 als Sohn eines Seilers in Meißen geboren. Sein zeichnerisches Talent zeigt sich bald und er bekam zunächst von Heinrich Gotthelf Schaufuss den ersten Zeichenunterricht. Von 1828 bis 1829 war er ein Schüler von Ludwig Richter an der Meißner Zeichenschule. Der Künstler Ludwig Richter wird sich später in seinen „Lebenserinnerungen“ immer wieder gern an den eifrigen J. G. Pulian erinnern. Seine Ausbildung zum Maler setzt er mit einem Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Carl August Richter fort. Dort studiert er bis 1832.
In dieser Zeit malt J. G. Pulian unter weiteren Dresdner Werken den Galeriehof, welches vom Sächsischen Kunstverein angekauft wird. Im Jahre 1837 zieht Pulian nach Düsseldorf. Dort will er sich an der Düsseldorfer Akademie seine bereits erworbenen Fähigkeiten weiter ausbauen und sich zu einem ausgezeichneten Landschafts- und Architekturmaler ausbilden lassen. An der Kunstakademie Düsseldorf wird er Schüler von Johann Wilhelm Schirmer. Als Künstler und als Mensch erfreute er sich bald der allgemeinen Hochachtung.
Seine Bilder sind frisch, farbig und wirkungsvoll gemalt. So fängt er mit dem Pinsel viele Partien aus alten belgischen und rheinischen Städten ein. Er schuf Werke von rheinischen Städten, zerfallenen Kirchen aber auch lebendige Vegetationen wie ergraute bemooste Mauerwerke über die der Himmel freundlich lächelt. In seiner Freizeit widmet er sich mit großer Hingabe den Verein der Düsseldorfer Künstler.
Am 4. März 1875 verstirbt Johann Gottfried Pulian nach langer Krankheit in Düsseldorf.[1]
Werke (Auswahl)
- Am Lommatzscher Thor und Inneres Görnisches Thor, Zeichnungen aus Meißen.
- Eine Landschaft, Ölgemälde um 1837.
- Der Dom zu Limburg an der Lahn, Ölgemälde 1842.
- Die St. Nikolauskirche zu Gent, Ölgemälde um 1844.
- Holländische Landschaft und Dorfpartie, Ölgemälde 1848.
- Ein Schlösschen am Bach, Ölgemälde 1857.
Literatur
- Taufregister der Stadtkirche 1809.
- Müller Die Künstler aller Zeiten und Völker, Band 3.
- Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888.
Einzelnachweise
- ↑ Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888, S. 78.