Johann Friedrich Matthäi

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Christian Gottlob von Houwald, Portrait von J. F. Matthäi, 1827.

Johann Friedrich Matthäi (* 3. März 1777 in Meißen; † 23. Oktober 1845 in Wien) war ein Historienmaler und Porträtist. Bereits mit 14 Jahren bekam er einen akademischen Preis in Dresden zuerkannt.

Leben und Werk

Johann Friedrich Matthäi wurde 1777 als Sohn des Modelleurs an der Königlichen Porzellanmanufaktur-Meißen Johann Gottlob Matthäi in Meißen geboren. Die gesamte Familie zieht 1794 nach Dresden und 1796 wird er dort als Pensionär an der Dresdner Kunstakademie aufgenommen.

Später geht J. F. Matthäi zunächst nach Wien und studiert dort fünf Jahre bei Heinrich Friedrich Füger. In den Jahren 1802 bis 1808 lebt und studiert er in Italien. 1803 gewann Matthäi in Florenz einen Preis für die in zwei Stunden gefertigte Zeichnung Sybille übergibt Aeneas den goldenen Zweig. Zudem erhält er eine Ehrenprofessur.

Im Jahre 1808 kehrte J. F. Matthäi nach Dresden zurück und 1810 wird er zum Professor für Historienmalerei an der Kunstakademie ernannt. Er lehrt nun wie seine Künstlerkollegen Joseph Grassi, Anton Graff und Adrian Zingg seine Schüler im Zeichnen und Kupferstechen. In dieser Zeit heiratet er die Nichte und Pflegetochter vom Hofmaler Anton Graff in Dresden. 1826 wird er als Direktor der königlichen Gemäldegalerie den Bildbestand inventarisieren und das „Verzeichnis der Königlich- Sächsischen Gemälde-Galerie“ herausgeben. Zum akademischen Rat wird er im Jahre 1836 berufen.

Johann Friedrich Matthäi verstirbt am 23. Oktober 1845 in Wien, kurz nachdem er dort von einer Italienreise angekommen war. [1]

Werke (Auswahl)

  • Die Eroberung von Fidenä, Gemälde, 1794.
  • Kastor und Pollux, um 1806.
  • Einige Altarbilder: Christus, der die Kinder segnet, Die Taufe Christi (Domkirche Wurzen) und 1816 für die Stadtkirche zu Plauen das Abendmahl.
  • Der Tod des Korus, um 1823.
  • Christian Gottlob von Houwald, Portrait von 1827.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888, S. 62 und 64.