Joachim Heinze
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Joachim Heinze (* 21. Dezember 1934 in Dresden) ist ein Grafiker, Porzellankünstler und Medailleur, welcher auch als freier Künstler für die Porzellanmanufaktur Meißen tätig war.
Leben
J. Heinze wurde 1934 in Dresden geboren. Nach der Schulzeit absolviert er von 1950-1953 eine Ausbildung als Werbemaler. Er ist von 1953-1956 zunächst als Plakatmaler und später als Gebrauchsgrafiker für das Atelier DEWAG Meißen tätig. Danach ist er bis 1964 Grafiker bei der DEWAG-Werbung Dresden. Seit 1962 war er Mitglied im Verband Bildender Künstler. Er absolvierte 1963 die externe Prüfung als Grafiker an der Fachschule für angewandte Kunst Magdeburg, um danach freischaffend arbeiten zu können. Nach seiner Zulassung als Grafiker arbeitet J. Heinze ab 1964 vorwiegend als freischaffender Künstler mit eigenem Atelier. Er gestaltet nun Verpackungen für den Einzelhandel, illustrierte Kino- und Werbeplakate, Bücher und auch Schallplattenhüllen.[1]
Am Ende der 1960er Jahre gibt es vermehrt Kontakte zur Porzellanmanufaktur in Meißen und J. Heinze lieferte zahlreiche Entwürfe für Porzellanmedaillen. Dabei entstand beispielsweise eine Serie mit fünf Dresdner Motiven für die damalige HO-Direktion der Stadt. Im Jahre 1970 entwirft J. Heinze für den gleichen Auftraggeber den Meißner Dom. Auch dieses Motiv wird umgesetzt und als Medaille geprägt.[2]
Literatur
- Autorenkollektiv: Medaillen aus Meissener Porzellan, transpress VEB Verlag für Verkehrswesen Berlin, 1979.
- Simone Tippbach-Schneider: Das große Lexikon der DDR-Werbung, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH Berlin, 2004, ISBN 3-89602-539-2.