Jahnscher Hof
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Der ehemalige Domherrenhof wird auch als Jahnscher Hof bezeichnet. Das Haus befindet sich an der Straße Freiheit Nr. 6.
Geschichte
Es handelt sich dabei um drei um einen unregelmäßigen Hof gruppierte, zusammenhängende Gebäude. Der Hof ist dabei mit einer hohen Mauer abgeschlossen. An der Mauer steht im Hof ein steinerner Wasserkasten. Das gotische Haus ist mit verdeckten Kreuzstockfenstern und gotischen Fresko-Wandmalereien aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts versehen. Der Zugang zur Wendeltreppe erfolgt durch ein gotisches Portal aus dem Ende des 15. Jahrhunderts. Es gibt einen verdeckten Giebel mit einer gotisch bemalten Brett-Verschalung. Stadtseitig ist das Gebäude mit einem Renaissance-Fachwerk-Erker verziert. Im Jahre 1983 wurde das Fachwerk rekonstruiert und dabei die hölzerne Tragkonstruktion vollständig erneuert. Der Erker ruht auf einem bastionsartigen, mit Schlitzfenstern versehenen Unterbau.
Am Fachwerk-Erker schließt sich nach Norden ein Gebäude aus der Zeit um 1780 an. Ein nach der Afrapfarre weisendes Nebengebäude hat einen Tür-Schlussstein mit der Jahreszahl „1828“. Das älteste Gebäude vom ehemaligen Domherrenhof (Jahnscher Hof) wurde durch den Domherren Nikolaus Eberhard errichtet, welcher im Jahre 1366 verstarb.
Das gesamte Anwesen hatte 1868 der Bossierer August Moritz Jahn gekauft. Das Anwesen blieb bis in die 1990er Jahre in Familienbesitz. Daher wird das Anwesen auch als „Jahnscher Hof“ bezeichnet.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 92.