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Blick in den Jahnaischen Freihof.

Das Wohnhaus Freiheit Nr. 1 wird als Jahnaischer Freihof bezeichnet. Das Haus zählte mit zu den sogenannten Freihäusern, welche einst von allen städtischen Pflichten befreit waren. In den Häusern durfte jedoch kein bürgerliches Gewerbe ausgeübt werden.

Geschichte

Das Renaissance-Wohnhaus wurde 1610/20 als Adelsfreihof erbaut. In der Einfriedungsmauer befindet sich ein Renaissance-Portal aus der Zeit von 1616. Ein kleines vergittertes Türfenster erlaubt den Blick auf das Renaissance-Portal des Treppenturms. Das sogenannte „Löwen-Portal“ zählt mit zu den schönsten Portalen der Stadt Meißen. An der noch original erhaltenen Holztür befindet sich die Jahreszahl „1609“. Beide Portale sind Kopien aus den Jahren 1965/67. Sie wurden vom Bildhauer Werner Hempel geschaffen.

Im Hof befindet sich ein steinerner Wasserkasten, welcher noch über die mittelalterliche Röhrfahrt gespeist wird. Der Freihof wurde 1574 von Hans von Schleinitz auf Schieritz errichtet und 1613 an seinen Sohn Heinrich vererbt. Heinrich von Schleinitz besaß das Rittergut Niederjahna. Seit dieser Zeit war der Jahnaische Freihof zum „Pertinenzstück“ (Zubehör) des Rittergutes Niederjahna geworden. Der Hof wird daher auch noch heute als „Jahnaischer Freihof“ bezeichnet.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 91.