Intershop
Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.
Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!


Der Intershop, eigentlich „intershop“, war in der DDR eine Einzelhandelseinrichtung, in der dort angebotene Waren nur mit konvertierbarer Währung oder ab 1979 auch mit den sogenannten „Forumschecks“ bezahlt werden konnten. Die Mark der DDR galt dort nicht. Der Intershop war eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
In der Stadt Meißen gab es bis 1990 insgesamt drei Einrichtungen „Intershop“. Die Verkaufsstellen wurden jedoch nicht gleichzeitig betrieben. Es gab einen Intershop im Bahnhof Meißen. Es gab den Intershop in der Dresdner Straße Nr. 10 und etwas später ein Intershop-Geschäft in der damaligen „Ernst-Thälmann-Straße“ (heute Martinstraße) Nr. 10. Die Einrichtung in der heutigen Martinstraße wurde vom „VE Einzelhandelsbetrieb HO-Meißen“ geführt.[1]
Angebot
Im Angebot waren meist Waren, welche im Rahmen der Gestattungsproduktion in der DDR für Firmen aus der BRD produziert wurden. Vorwiegend waren das beispielsweise Alkoholika, Tabakwaren, Kosmetika, Kaffee, Schokolade, Konserven, Kleidung, Spielwaren, Schmuck, technische Geräte und Tonträger. Es handelte sich dabei oft um Produkte, die es in der DDR für die offizielle Währung Mark der DDR kaum oder nur vereinzelt zu kaufen gab.
Weitere Geschäfte
- Es gab weiterhin ein Geschäft für Meißner Porzellan am Markt Nr. 8. Auch dort konnten die angebotenen Waren aus der Porzellanmanufaktur Meißen nur mit konvertierbarer Währung erworben werden. Diese Einrichtung gehörte jedoch nicht zum „Intershop“.
- Zudem waren einige in der „Minol-Tankstelle“ unterhalb der Albrechtsburg angebotene Artikel wie zum Beispiel Öl, nur für konvertierbare Währung erhältlich.
Literatur
- Gerhard Steinecke: Unser Meißen – 1929-2004. Meißner Tageblatt, Druck: Druckerei Thieme, Meißen 2004, ISBN 978-3-929705-09-6.
Einzelnachweise
- ↑ Gerhard Steinecke: Unser Meißen – 1929-2004. Meißner Tageblatt, Druck: Druckerei Thieme, Meißen 2004, ISBN 978-3-929705-09-6, S. 253–255.