Hotel Zum Hirsch
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Das Hotel Zum Hirsch war von 1498 bis 1900 ein Hotel und eine Restauration im sogenannten Hirschhaus auf dem Markt in der Nähe vom Meißner Rathaus in der Altstadt von Meißen.
Der Geschäftsinhaber war um 1890 der Hotelbesitzer und Restaurateur Johann Georg Mann. Im damaligen Gebäude „Am Markt Nr. 224“ (heute Markt Nr. 2) gab es noch eine Wollwarenhandlung und ein Zigarrengeschäft.[1]
Das Unternehmen
Auf dem Grundstück stand noch bis zum Jahre 1900 der bereits 1498 erwähnte Gasthof „Zum rothen Hirsch“. Der Gasthof war unter den weiteren Gasthöfen in Meißen ein Haus ersten Ranges. Das Hotel war um 1890 nach eigenen Angaben vollständig der Neuzeit eingerichtet und man versprach eine exzellente Küche bei billigen Preisen. Zu allen Zügen welche vom Bahnhof Meißen abgingen wurden Wagen bereitgestellt. Das Hotel war damals bereits mit einer „Fernsprechstelle“ ausgestattet.
Das „Hotel zum rothen Hirsch“ wurde schließlich am 31. März 1900 von der Meißner Baufirma Otto & Schlosser gekauft und noch im Jahre 1900 abgerissen. Vor dem endgültigen Abriss, fand dort am 13. November 1900 noch eine Übung der Freiwilligen Feuerwehr Meißen statt.
Das heutige Hirschhaus
Im neuerbauten Haus wurde kein Hotel mehr betrieben. Für den heutigen Bau hatte man neben dem Renaissance-Portal auch dessen Portalbekrönung (Ädikula) mit übernommen. Es handelt sich dabei um eine Relief-Darstellung, welche die antike Sage vom Jäger Aktäon aufgreift.[2]
Literatur
- Verschiedene Adressbücher der Stadt Meißen.