Holzbildhauerei und Kunstschnitzerei Adolf Hermann

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Werbeanzeige der Holzbildhauerei und Kunstschnitzerei Adolf Hermann um 1898/99.

Die Holzbildhauerei und Kunstschnitzerei Adolf Hermann war um 1898 ein Kunstwerkstatt in Meißen. Die Werkstatt befand sich um 1898 in der Altstadt im Wohnhaus Uferstraße Nr. 13 in der Nähe der Poststraße.[1]

Das Unternehmen

Das Unternehmen ist in den Meißner Adressbüchern von 1895 bis 1910 nachweisbar. Vermutlich hatte man an der Uferstraße bereits um 1893 die dort ansässige Holzbildhauer-Werkstatt von Hermann Grabs übernommen. Um 1895 nannte sich die Werkstatt noch „Hermann & Böttger, Holzbildhauerei und Kunstschnitzerei“. Ab 1898/99 hatte A. Hermann die Werkstatt allein geführt. Um 1900 war die Werkstatt in das Haus Mendestraße Nr. 5 gezogen. Dort wurde A. Hermann auch der Hausbesitzer.

Hergestellt wurden in der Holzbildhauerei Zierfiguren aus Holz aber auch kunstvoll gestaltete Treppengeländer für Wohnhäuser. Es gab Drechslerarbeiten für Möbeltischlereien. Vermutlich wurden aber auch Teile und Verzierungen für Instrumente angefertigt. Eine Spezialität war die Herstellung von Gussformen und Zementformen.

Laut Meißner Adressbuch aus dem Jahre 1902 ist Adolf Hermann bereits verstorben. Die Holzbildhauerei-Besitzerin ist nun die Witwe Anna Pauline Hermann geworden, welche die Geschäfte bis um 1910 weiterführt.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Adreß- und Geschäfts-Handbuch für Meissen-Cölln, Fischergasse, Hintermauer, Korbitz, Lercha, Neudörfchen, Ober- und Niederspaar, Ober- und Niedermeisa, Questenberg und Zscheila, Ausgabe 1898/99, S. 80.
  2. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen, 1895 bis 1912.