Hellmuth Götze
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Hellmuth Götze, eigentlich Hellmuth Aegir Götze (wird auch als „Helmuth Götze“ geschrieben), (* 7. Mai 1896 in Dresden; † 20. Mai 1968 in Dresden) war ein Maler, Grafiker und Porzellankünstler. Er zählt mit zu den Künstlern, welche an der Gestaltung von Medaillen der Porzellanmanufaktur Meißen beteiligt waren.[1]
Leben und Werk
Hellmuth Götze wurde im Jahre 1896 in Dresden geboren. Bereits im Kindesalter bemerkte man sein zeichnerisches Talent. Nach dem Schulbesuch studierte er an der Kunstakademie in Dresden Kunstmalerei. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums beginnt er seine meist freischaffende Tätigkeit als Kunstmaler und Grafiker in Dresden. Er ist dabei vorwiegend für Banken, Wirtschaftsunternehmen und Versicherungen tätig. Aber auch grafisch gestaltete Ansichtskarten sind von H. Götze bekannt. Er hatte in Dresden in der Deubener Straße Nr. 40c sein Atelier.
Nach dem Zweiten Weltkrieg ist H. Götze weiterhin als Grafiker und Maler aber auch als Werbemaler tätig. Er gestaltet grafische Ansichtskarten und liefert Entwürfe für Briefmarken der Deutschen Post.
- 10 Pfennig Briefmarke und Blockausgabe 1955 zum 150. Todestag von Friedrich Schiller.
- Serie von drei Briefmarken zu 10, 20, und 40 Pfennig, 750 Jahre Dresden, 1956.
Arbeiten für die Porzellanmanufaktur Meißen
In dieser Zeit gibt es ebenfalls Kontakte zur Porzellanmanufaktur Meißen. Für die Manufaktur ist er nun auch als freischaffender Künstler aktiv und erstellt einige Entwürfe für Porzellanmedaillen und Plaketten. Beispielsweise lieferte er 1961 den Entwurf zur keramischen Plakette aus Böttger-Steinzeug „Hochschule für Verkehrswesen“ am Friedrich-List-Platz in Dresden. Die Plakette ist vom Künstler signiert.[2]
Hellmuth Aegir Götze verstirbt am 20. Mai 1968 in seiner Heimatstadt Dresden.
Literatur
- Verschiedene Adressbücher der Stadt Dresden.
- Autorenkollektiv: Medaillen aus Meissener Porzellan, transpress VEB Verlag für Verkehrswesen Berlin, 1988.