Heinrich Gottlob Kühn

Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.

Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!

Heinrich Gottlob Kühn (* 28. Juni 1788 in Dresden; † 10. Januar 1870 in Meißen) war ein sächsischer Geheimer Bergrat. Zudem war er später Arkanist und Direktor der Königlichen Porzellanmanufaktur Meißen und gilt als Erfinder des Glanzgoldes. Er wurde am 5. November 1863 Ehrenbürger der Stadt Meißen.

Heinrich Gottlob Kühn war zunächst ein Schüler der Dresdner Kreuzschule und studierte später von 1804 bis 1809 an der Bergakademie in Freiberg Hüttenkunde und Chemie. Zwischen 1809 und 1812 studierte er Rechtswissenschaft in Wittenberg. Im Jahre 1814 kommt H. G. Kühn nach Meißen und übernimmt die Leitung der Königlichen Porzellanmanufaktur Meißen. Ab 1817 ist er an der Manufaktur als Inspektor und ab 1849 bis 1870 als Direktor angestellt.

In diesen Jahren realisierte er zahlreiche technische Neuerungen und setzt sich ebenfalls nach dem Umzug der Porzellanmanufaktur von der Albrechtsburg in das Triebischtal für soziale Verbesserungen ein.

Anlässlich seines 50-jährigen Staatsdienerjubiläums sowie auf Beschluss des Meißner Stadtrats vom 26. November 1863 wurde ihm ... mit Rücksicht auf den vom Jubilar in verschiedenen öffentlichen Stellungen auch gegen die Stadt Meißen bewiesenen Gemeinsinn ... die Ehrenbürgerschaft der Stadt Meißen verliehen. Am 5. Dezember 1863 wurde ihm die entsprechende Ehrenurkunde überreicht.

Heinrich Gottlob Kühn verstirbt am 10. Januar 1870 in Meißen.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 67 und 68.