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Die Hahneburg um 1920.
Bahnhof Meißen Triebischtal und die Hahneburg um 1920.

Die Hahneburg ist eine Ruine im Triebischtal oberhalb der Hirschbergstraße. Bereits 1897 ist das einst stattliche Gebäude auf Ansichtskarten nachweisbar. Der im Volksmund als „Hahneburg“ bezeichnete Gebäudekomplex war keine Ausflugsgaststätte.

Hahneburg

Leider ist heute nicht mehr viel über die Hahneburg bekannt. Die sich einmal direkt an die Hahneburg anschließenden drei Nebengebäude könnten teilweise als Stallung für Kühe oder Schafe genutzt worden sein. Es gab zur Hahneburg eine direkte schmale Zufahrt zwischen der Hirschbergstraße 14 und 16, die heute jedoch nicht mehr zugänglich ist. Außerdem führte ein Fußweg, teils über Treppen in der Nähe vom Haus Hirschbergstraße 28 zur Hahneburg. Reste der Treppenanlage sind heute noch vorhanden. Weiterhin war die Hahneburg von Lercha aus bequem zu erreichen und es gab einen Weg zum Nikolaifriedhof am Lerchaweg.

Über die ehemalige Einrichtung ist nichts bekannt. Es gab vor dem Haus einst eine größere Terrasse mit Blick in das Triebischtal. Von der Terrasse aus muss man einen schönen Blick gehabt haben. Zudem gab es noch einen großen Fahnenmast am Turmgebäude in Richtung Hirschbergstraße. Im Baedeker-Stadtplan von Meißen aus dem Jahre 1899 wird das burgähnliche Gebäude als „Helmburg“ bezeichnet. Demnach führte nur der Weg über Stufen vom Grundstück Hirschbergstraße 28 dorthin.

Theorie

Bei der Hahneburg könnte es sich auch um ein nur temporär bewirtschaftetes Ausflugslokal gehandelt haben. Die "Theorie" ist allerdings unbelegt.[1][2][3][4][5][6][7][8]

Galerie

Die Galerie zeigt den Zustand der Hahneburg im Jahr 2014. Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Daniel Bahrmann.

Literatur

Adressbücher der Stadt Meißen von 1912, 1914, 1916, 1921, 1924, 1926/27, 1935, 1937, 1939 und 1950.

Einzelnachweise

  1. Adress- und Geschäfts-Handbuch der Stadt Meißen und Vororte, 1912, Seite 179 und 229.
  2. Adressbuch der Stadt Meißen und Vororte, 1914, Seite 242 und 311.
  3. Adressbuch der Stadt Meißen und Vororte, 1916, Seite 240 und 311.
  4. Adressbuch der Stadt Meißen und Vororte, 1921, Seite 217 und 294.
  5. Adressbuch der Stadt Meißen und Vororte, 1924, Seite 224 und 306.
  6. Einwohnerbuch der Stadt Meißen und Vororte, 1926 und 1927, Seite 358 und 455.
  7. Adressbuch Meissen-Stadt und Vororte, 1935, Seite 459 und 550.
  8. Adressbuch Meissen-Stadt, 1937, Seite 466 und 558.