Gustav Moritz Hallbauer
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Gustav Moritz Hallbauer (* 31. Mai 1808 in Rochlitz; † 6. Juni 1887 in Meißen) war ein Advokat und Finanzprokurator. Zudem bekleidete er mehrere Ehrenämter. Er wurde am 18. Februar 1879 Ehrenbürger der Stadt Meißen.
Gustav Moritz Hallbauer wurde als Sohn eines Stadtschreibers in Rochlitz geboren. Zunächst absolviert er ein Jurastudium von 1826 bis 1829 in Leipzig. Nach dem Studium kommt er nach Meißen und nimmt die Tätigkeit als Advokat auf. Im Finanzministerium übernimmt er zudem ab 1841 auch noch die Aufgaben eines Finanzprokurators. Er ist Mitglied im Stadtverordneten-Kollegium und wird ab 1841 zu dessen Vorsteher gewählt. Auf eigenen Wunsch scheidet er dort allerdings 1878 aus.
In den Jahren 1848 und 1849 ist G. M. Hallbauer Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung. Weiterhin ist er ein Mitbegründer des Kreditvereins, des Armen-Versorgungsvereins, des Tagearbeiter-Krankenhilfsverein sowie des Konsumvereins. Als Schriftführer engagiert es sich ebenfalls im Verein für die Kinderbewahranstalt. Er setzte sich weiterhin aktiv gegen Bodenspekulanten und für die städtische Bebauung zwischen der Gerbergasse und der Poststraße ein.
Die Ehrenbürgerwürde der Stadt Meißen bekommt Gustav Moritz Hallbauer am 18. Februar 1879 und Wegen seiner fast ein Menschenalter hindurch mit steter unwandelbarer Treue und aufopferndem Gemeinsinne bethätigten hingebungsvollen Theilnahme an den Angelegenheiten und Interessen unserer Stadt verliehen. Die entsprechende Ehrenurkunde wird ihm durch den damaligen Bürgermeister Karl Richard Hirschberg und dem Stadtverordneten-Vorsteher Prof. Dr. Flathe in seiner Wohnung überreicht.
Am 6. Juni 1887 verstirbt Gustav Moritz Hallbauer in Meißen.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 67 und 68.