Gurkeneinlegerei Bruno Göhler

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Eingelegte Gurken (Beispielfoto).
Sauerkraut (Beispielfoto).

Die Gurkeneinlegerei Bruno Göhler war 1924 eine Sauerkrautfabrik und Gurkeneinlegerei in Meißen. Das Unternehmen befand sich im Stadtteil Cölln im Wohnhaus Vorbrücker Straße Nr. 31.

Inhaber der Fabrik war 1924 der Kaufmann Oskar Bruno Göhler. Eintrag Handelsregister 1924: Göhler, Bruno, Meißen. Einlegegeschäft. Inhaber: Oskar Bruno Göhler, Meißen.[1] B. Göhler ist auch der Hausbesitzer.

Das Unternehmen

B. Göhler ist zunächst noch als Kaufmann tätig. Er gründet die Gurkeneinlegerei um 1914. Die Fabrik ist im Meißner Adressbuch von 1914 bis 1950 nachweisbar.

Das Einlege-Unternehmen von B. Göhler handelte vorwiegend mit eingelegten Gurken aller Art, Sauerkraut und anderen Sauerkonserven, welche selbst hergestellt wurden. Später gab es auf dem Grundstück einen Betriebsteil vom VEB Elbtal Lommatzsch, welcher ebenfalls Gurken einlegte und Sauerkraut herstellte. Vertrieben wurden die Produkte zunächst im Meißner Stadtgebiet und später auch im Umland.

Ab 1939 betreibt B. Göhler einen Nebenbetrieb im Haus Steinweg Nr. 15. Auch noch nach dem Zweiten Weltkrieg gibt es die Gurkeneinlegerei an der Vorbrücker Straße. Besitzer ist noch immer Bruno Göhler. Er firmiert nun als „Bruno Göhler Rohkonserven- und Sauerkohlfabrik“.[2]

Wann das Geschäft aufgegeben wurde ist leider nicht bekannt. Der „VEB Elbtal Lommatzsch, Betriebsteil Meißen“ hat auf dem Grundstück noch bis um 1990 Gurken eingelegt und Sauerkraut, sowie Rohkonserven hergestellt.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Adressbuch der Stadt Meißen und der Vororte Maisatal und Lercha, Ausgabe 1924, S. 160.
  2. Adressbuch der Stadt Meißen, 1912 bis 1950.