Gravieranstalt Robert Thallwitz

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Werbeanzeige der Meißner "Gravieranstalt Robert Thallwitz" um 1900.

Die Gravieranstalt Robert Thallwitz, eigentlich Robert Wilhelm Paul Thallwitz“, war um 1900 eine Gravieranstalt und Schablonenfabrik in Meißen. Das Unternehmen befand sich um 1900 in der Altstadt im Wohnhaus Marktgasse Nr. 14 in der Nähe vom Markt.

Inhaber vom Unternehmen war um 1900 der Graveur Robert Wilhelm Paul Thallwitz, welcher zudem ein geprüfter Graveur war.[1]

Das Unternehmen

Das Unternehmen ist in den Meißner Adressbüchern von 1887/88 bis 1908 nachweisbar und wurde nach eigenen Angaben bereits 1883 gegründet. Zunächst befand sich die Gravieranstalt noch im Haus Leipziger Straße Nr. 188 (heute Wohnhaus Leipziger Straße Nr. 39 und zog später in die Marktgasse um.

Die Graveurfabrik lieferte auf Bestellung sämtliche Kautschuk- und Stahlstempel nach Kundenwunsch. Man fertigte Türschilder, Petschafte, Wäschezeichen und Sackschablonen und führte alle Gravuren auf Gold, Silber und Elfenbein aus.

Um 1908 war die Gravieranstalt in das Wohnhaus An der Frauenkirche Nr. 1 gezogen und im Meißner Adressbuch aus dem Jahre 1910 ist das Unternehmen nicht mehr aufgeführt.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Adreß- und Geschäfts-Handbuch für Meissen-Cölln, Fischergasse, Hintermauer, Korbitz, Lercha, Neudörfchen, Ober- und Niederspaar, Ober- und Niedermeisa, Questenberg und Zscheila, Ausgabe 1900, S. 90.
  2. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen, 1887/88 bis 1910.