Gottlieb Wilhelm Hüllmann
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Gottlieb Wilhelm Hüllmann, auch „Hillmann“ geschrieben (* 22. Mai 1765 in Meißen; † vermutlich nach 1828 in Dresden) war ein Architektur- und Landschaftsmaler sowie ein Kupferstecher.[1] Einige seiner Blätter befinden sich heute im Besitz der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.
Leben und Werk
G. W. Hüllmann wurde 1765 in Meißen geboren. Er war der Sohn eines Fabrikanten an der Königlichen Porzellanmanufaktur-Meißen. Nach dem Schulbesuch wurde er an der Kunstakademie Dresden angenommen. Dort studierte er als Schüler von Professor Christian Gottfried Schulze (1749-1819) die Kunst des Kupferstichs. Die Bücher von Grohmann: Bruchstücke der gotischen Baukunst von 1799 und Überreste der ägyptischen Baukunst von 1800 werden bereits mit Hüllmanns Kupferstichen bebildert.
Nach dem Künstlerlexikon von Hans Heinrich Füssli (Füßli) ist G. W. Hüllmann auch der Urheber der Kupferstiche zu den Gemälden von Stieglitz im Buch Gärten im neuen Geschmack. Er lieferte zudem 21 Nachstiche zu der um 1806 erschienenen Übersetzung der englischen ländlichen Baukunst von James Malton (1761-1803). Bemerkenswert ist aber auch der Kupferstich des Kapellmeisters Naumann, welcher nach einen Portrait von Karl Seydelmann gestochen wurde. G. W. Hüllmann schuf allerdings noch weitere Portraits.
Gottlieb Wilhelm Hüllmann verstarb wohl nach 1828 in Dresden.[2][3]
Werke (Auswahl)
Die folgenden Werke sind unter https://skd-online-collection.skd.museum/Result/Index?page=1&q=H%C3%BCllmann auf der Seite der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden abrufbar.
- Bildnis des preußischen Generals Friedrich Wilhelm Bülow von Dennewitz, Radierung um 1810.
- Bildnis des österreichischen Feldmarschalls und Staatsmannes Heinrich von Bellegarde, Radierung um 1815.
- Bildnis des Bruders Napoleon Bonapartes, Radierung um 1815.
- Bildnis des preußischen Generalfeldmarschalls Hans David Ludwig Yorck von Wartenburg Radierung um 1820.
Literatur
- Taufregister der Stadtkirche 1765.
- Keller: Nachrichten von allen in Dresden lebenden Künstlern, 1788.
- Füßli: Künstlerlexikon, Band 1 (siehe Zusätze).
- Nagler Künstlerlexikon“, Band 6.
- Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888.
Einzelnachweise
- ↑ Taufregister der Stadtkirche 1765.
- ↑ Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888, S. 41 und 42.
- ↑ Keller: Nachrichten von allen in Dresden lebenden Künstlern, 1788.