Gotthardt Herbert Stößer

Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.

Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!

Gotthardt Herbert Stößer (* 25. September 1901 in Bautzen; † 17. Februar 1968 in Hohenstein-Ernstthal) war ein Lehrer, Grafiker, Medailleur, Dekorateur und Porzellankünstler. Er zählt mit zu den Künstlern, welche an der Gestaltung von Porzellanmedaillen der Porzellanmanufaktur Meißen beteiligt waren.[1]

Leben und Werk

Gotthardt Herbert Stößer wurde 1901 in Bautzen geboren. Nach dem Abschluss der Realschule in Stuttgart beginnt er eine Ausbildung zum Lehrer am Lehrerseminar Künzelsau. Danach ist er ab 1923 als Lehrer an der Lessing-Oberschule in Hohenstein-Ernstthal tätig.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ist G. H. Stößer vorwiegend als freischaffender Grafiker und Dekorateur und später wieder als Lehrer für Kunsterziehung beschäftigt. Als Lehrer arbeitet er an der Clara-Zetkin-Schule in Hohenstein-Ernstthal.

Im Jahre 1964 scheidet er aus dem Schuldienst aus und arbeitet nun in seiner Freizeit als Grafiker und malt Aquarelle. Bekannt wurde sein Aquarell An der Lutherhöhe. Gotthardt Herbert Stößer verstirbt am 17. Februar 1968 in Hohenstein-Ernstthal.

Arbeiten für die Porzellanmanufaktur Meißen

Bereits ab 1949 gibt es Kontakte zur Porzellanmanufaktur Meißen. Für die Manufaktur im Triebischtal ist er als freischaffender Künstler aktiv und erstellt Entwürfe für Porzellanmedaillen und Plaketten. Beispielsweise lieferte er 1949 den Entwurf zur keramischen Großmedaille aus Böttger-Steinzeug „Sachsenringrennen 1949“, im Auftrage der damaligen Rennleitung. Von der Medaille werden nur 350 Exemplare ausgeformt.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Autorenkollektiv: Medaillen aus Meissener Porzellan, transpress VEB Verlag für Verkehrswesen Berlin, 1988, S. 460.
  2. ↑ Autorenkollektiv: Medaillen aus Meissener Porzellan, transpress VEB Verlag für Verkehrswesen Berlin, 1988, S. 270 und 440.