Goldschmied Robert Pötschke

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Werbeanzeige vom Meißner Goldschmied Robert Pötschke um 1916.

Der Goldschmied Robert Pötschke war ein Gold- und Silberschmied in Meißen. Das Geschäft befand sich um 1916 in der Altstadt im Haus Elbstraße Nr. 20, in der Nähe der Altstadtbrücke.

Inhaber vom Geschäft war der Goldschmied Robert Pötschke, welcher nach eigenen Angaben ein Spezialgeschäft von Gold-, Silber- und Alsenwaren führte. R. Pötschke war bekannt für seine damals sehr beliebten Schmuckschalen „Meißen“ und „Dresden“.[1]

Das Unternehmen

Das Haus Elbstraße Nr. 20 gibt es heute nicht mehr, es wurde im Zweiten Weltkrieg bei der Sprengung der Altstadtbrücke stark beschädigt und später abgerissen. Heute befindet sich dort der Kaendlerpark.

Das Geschäft ist in den Meißner Adressbüchern von 1880 bis 1950 nachweisbar. Der Goldschmied hatte einst eine große Auswahl an Hochzeits-, Jubiläums-, Paten- und Gelegenheitsgeschenke. Es gab sogar „Eiserne Kreuze“ in Miniatur. R. Pötschke reparierte alle Schmucksachen in seiner Reparatur-Werkstatt. Zudem gab es eine eigene Werkstatt für Extra-Anfertigungen nach Kundenwunsch. Das Goldschmied-Geschäft hatte man um 1939 in das Wohnhaus Elbstraße Nr. 5 verlegt und es wurde dort vom Gold- und Silberschmied Karl Pötschke weitergeführt. Im Jahre 1950 gibt es das Geschäft noch immer im Haus Elbstraße Nr. 5.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Einwohnerbuch der Stadt Meißen und der Vororte Maisatal und Lercha, Ausgabe 1916, S. 240.
  2. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen, 1916 bis 1950.