Georg Wilhelm Grünewald
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Georg Wilhelm Grünewald (* 27 November 1749 in Meißen; † 17. April 1831 ebenda) war ein Maler, Kupferstecher, Porzellankünstler und Manufakturist. Er machte sich besonders durch seine Arbeiten im Kupferstich einen Namen.[1]
Leben und Werk
G. W. Grünewald wurde am 27. November 1749 als Sohn des Porzellanmalers der Königlichen Porzellanmanufaktur-Meißen Georg Andreas Grünewald geboren. Zunächst wird er an der Dresdner Akademie als Maler und Kupferstecher ausgebildet. Er ist dabei auch ein Schüler von Adrian Zingg. Im Jahre 1775 bekommt er eine Anstellung an der Königlichen Porzellanmanufaktur-Meißen als Porzellanmaler. Im Auftrage der Manufaktur kopiert er dort sogar in feiner Stichelmanier einige Kupferstiche von Jean Baptiste Greuze.[2]
Auch außerhalb der Manufaktur war der Name Georg Wilhelm Grünewald durch seine in feinster Manier ausgearbeiteten Kupferstiche bald ein Begriff. Bekannt sind vor allem seine großen Charakterköpfe und weitere kleine Köpfe nach Rafael. Zudem schuf er um 1771 einige Blätter mit Figuren und Kindergruppen und es entstehen Stiche nach Bildern von den Malern Nicolaes Pietersz. Berchem (1620-1683) und François Le Moine (1688-1737). Im Jahre 1807 wird sein Sohn Julius Ferdinand Grünewald in Meißen geboren. Auch er wird später an der Porzellanmanufaktur Meißen wirken und sich der Malerei widmen.
Georg Wilhelm Grünewald verstirbt am 17. April 1831 in Meißen.[3]
Literatur
- Mannschaftsbuch der Königlichen Manufaktur 1744/95.
- Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888.
- Otto Walcha: Meißner Porzellan – Von den Anfängen bis zur Gegenwart, VEB Verlag der Kunst Dresden, Zweite Auflage, 1975.
Einzelnachweise
- ↑ Otto Walcha: Meißner Porzellan – Von den Anfängen bis zur Gegenwart, VEB Verlag der Kunst Dresden, Zweite Auflage, 1975, S. 175.
- ↑ Otto Walcha: Meißner Porzellan – Von den Anfängen bis zur Gegenwart, VEB Verlag der Kunst Dresden, Zweite Auflage, 1975, S. 175.
- ↑ Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888, S. 35.