Gedenkstätte am Krematorium

Gedenktafel an der Friedhofsmauer.

Unweit der Parentationshalle befindet sich auf dem Gelände des Krematoriums seit 2014 eine Gedenktafel an der Friedhofsmauer. Darauf sind die Namen von 16 ermordeten kriegsgefangenen Zwangsarbeiter aus Frankreich, Italien, Polen und Russland namentlich aufgeführt. Vor der Gedenktafel befindet sich heute eine mit Blumen und Pflanzen geschmückte Fläche.

In der Zeit vom 29. März bis zum 11. April 1945 starben an dieser Stelle Menschen, ohne überhaupt ein gerichtliches Urteil erhalten zu haben, einen verbrecherischen Hinrichtungstod. Die Exekutionen durch einen Nahschuss in den Hinterkopf wurden vom damaligen Stadtrat angeordnet.[1]

Literatur

  • Gerhard Steinecke: Unser Meißen 1929–2004. Meißner Tageblatt Verlag, Meißen 2004, ISBN 3-929705-09-5.

Einzelnachweise

  1. Gerhard Steinecke: Unser Meißen – 1929–2004. S. 108 und 109.