Gebhardts Weinschank
Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.
Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!

Die ehemalige Weinschenke Gebhardts Weinschank auf dem Plossenberg wird bereits 1719 in den Dokumenten vom Stadtarchiv benannt. Ab 7. Juli 1890 ging das Grundstück durch Kauf in den Besitz der Familie Gebhardt über. Am 15. April wurde es von Adolf Richard Gebhardt übernommen.
Geschichte
Bis in die 1950er Jahre hinein war der Weinschank wohl die beliebteste Ausflugsgaststätte von Meißen. Besonders Familien nutzten die vielen Angebote der Familie Gebhardt an den Sonntagen. Für die Kinder gab es dort einen Spielplatz, Kinderfeste, Kasperletheater und Eselreiten. Es gab Zerrspiegel und einen kleinen Zoo, dazu exotische Vögel sowie Pfauen. Eine große Gartenterrasse lud bis in die Nacht zum Verweilen und zum Tanz ein. Von der Terrasse hatte man eine schöne Aussicht auf die Stadt und das Triebischtal. Gebhardts Weinschank hatte eigene Weinberge und eine Kelterei. Die schmale Zufahrt für Kraftfahrzeuge war einmal durch eine eigene automatische Signalanlage geregelt.[1]
Später wurde die Ausflugsgaststätte von der HO als Gaststätte „Stadtparkhöhe“ übernommen. Sie blieb bis 1990 eine vielbesuchte Einrichtung, welche auch oft für geschlossene Veranstaltungen, zum Beispiel für Familienfeiern, gern genutzt wurde. Am Anfang der 1990er Jahre wurde die Gaststätte geschlossen und das Grundstück verkauft. Es entstanden zunächst drei Einfamilienhäuser im Rohbau, die aber mit der Zeit verwilderten. Die ehemalige Gaststätte brannte 2007 teilweise ab.[2]
Galerie
Die Galerie zeigt den Zustand vom Areal Gebhardts Weinschank im Jahr 2012 und 2014. Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Daniel Bahrmann.
Zustand 2012
Zustand 2014
Literatur
- Werbeprospekt von Gebhardts Weinschank, 1922.
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax–Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.