Gasthaus zur Altenburg

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Werbeanzeige vom Gasthaus zur Altenburg um 1900.
Das ehemalige Gasthaus zur Altenburg.

Das Gasthaus zur Altenburg war um 1900 eine Gaststätte mit Fremdenzimmer in der damals noch selbstständigen Gemeinde Questenberg Nr. 62 bei Meißen. Damaliger Grundstücksbesitzer war der Gastwirt C. A. Schwarze.

Das Gasthaus befand sich am Weg An der Hohen Eifer in der Nähe vom Stadtwald und dem Triebischtal.[1] Erst am 1. April 1923 wird Questenberg nach Meißen eingemeindet.

Das Unternehmen

Der Gaststättenbetrieb „Gasthaus zur Altenburg“ mit Zimmervermietung ist in den Meißner Adressbüchern von 1880 bis 1916 nachweisbar. Vermutlich gab es das Gasthaus jedoch schon vor 1880 und diente auch als „Ausspanne“.

Das Gasthaus zur Altenburg war damals eine sehr beliebte Ausflugsgaststätte. Nach eigenen Angaben hatte das Gasthaus einen großen schattigen Garten mit Terrasse. Zudem gab es einen Ballsaal und Fremdenzimmer zur Übernachtung. Fast vor dem Haus verkehrte die Meißner Straßenbahn und es waren nur wenige Gehminuten zum Bahnhof Meißen Jaspisstraße oder zum Bahnhof Meißen Triebischtal. Außerdem wurde jeden ersten und dritten Sonntag im Monat ein öffentlicher Ball mit Musik veranstaltet.

Um 1904 hatte der Gastwirt Karl Georg Schwarze die „Altenburg“ als Restauration übernommen und bis um 1916 weitergeführt. Vermutlich hatte der Gastwirt Arno Arnold den Gaststättenbetrieb „Altenburg“ schon vor 1920 übernommen und noch einige Zeit weitergeführt. Näheres ist leider nicht bekannt. Im Meißner Adressbuch von 1921 gibt es den Namen Georg Schwarze nicht mehr und es wird auch kein „Gasthaus zur Altenburg“ mehr aufgeführt. Als damaliger Hausbesitzer wurde die Jutespinnerei und Weberei angegeben.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Adreß- und Geschäfts-Handbuch für Meissen-Cölln, Fischergasse, Hintermauer, Korbitz, Lercha, Neudörfchen, Ober- und Niederspaar, Ober- und Niedermeisa, Questenberg und Zscheila., Ausgabe 1900, S. 87.
  2. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen, 1880 bis 1921.