Gärtnerei Walther
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Die Gärtnerei Walther, war um 1924 ein Familienunternehmen mit einem Gärtnereibetrieb im Meißner Stadtteil Triebischtal in der Nähe vom Bahnhof Meißen Triebischtal.
Die Gärtnerei Walther, eine Kunst- und Handelsgärtnerei, befand sich im Haus Hirschbergstraße Nr 59 (vorher Haus Nr. 639 E 8) und wurde 1924 vom Gärtnermeister Ernst Walther geführt. Das Haus Hirschbergstraße Nr. 59 war ebenfalls im Familienbesitz. Als Kunstgärtner arbeitete im Betrieb um 1924 bereits „Kurt Walther“.[1]
Das Unternehmen
Der traditionelle Gärtnereibetrieb im Triebischtal ist in den Meißner Adressbüchern von 1880 bis 1950 nachweisbar. Der Gärtnermeister Friedrich August Walther gründete noch vor 1880 eine Gärtnerei am Neumarkt. C. F. Ernst Walther übernimmt um 1885 am Nikolaisteg Nr. 470 die Kunst- und Handelsgärtnerei. Ab dem Jahre 1893 wird das Unternehmen im Haus Hirschbergstraße Nr. 59 geführt. Um 1935 hatte Kurt Walther den Familienbetrieb übernommen und Ernst Walther ging in den Ruhestand. Kurt Walther oder auch Fritz Walther führen den Gärtnereibetrieb bis mindestens 1950.[2]
Die Gärtnerei Walther als Familienbetrieb gibt es später noch bis in die 1990er Jahre hinein. Heute befindet sich auf dem Grundstück der Begegnungstreff Buntes Meißen – Miteinander – Füreinander.
Gärtnerei Walther
Die vielen Gewächshäuser an der Hirschbergstraße gehörten viele Jahre zum Triebischtaler Stadtbild. In einem der Gewächshäuser befand sich auch die Verkaufsstelle für Pflanzen und Blumen der Gärtnerei. Im hinteren Bereich erstreckte sich die Gärtnerei bis direkt an den Bahnsteig vom Bahnhof Meißen Triebischtal. Angeboten wurden Schnittblumen und Blühpflanzen. Ein Spezialgebiet waren die Alpenveilchen, Tulpen und Gerbera. Zudem wurden Blumentöpfe und Erde verkauft. Die Gärtnerei Walther galt als beliebte Anlaufstelle, wenn vielerorts keine Schnittblumen zu haben waren. Die Kundschaft wurde ausführlich vor dem Kauf beraten.
Literatur
- Verschiedene Adressbücher der Stadt Meißen.