Fuhrgeschäft und Kohlehandlung Karl Bürkner
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Das Unternehmen Fuhrgeschäft und Kohlehandlung Karl Bürkner war ein Speditionsbetrieb und ein Kohlehandel in Meißen. Das Geschäft befand sich um 1910 in der Altstadt im Wohnhaus Hahnemannsplatz Nr. 18, 19 in der Nähe vom Neumarkt.[1]
Das Unternehmen
Nach eigenen Angaben wurde das Geschäft bereits 1863 gegründet. Das Geschäft ist in den Meißner Adressbüchern von 1880 bis 1950 nachweisbar. Im Meißner Adressbuch von 1885 wird Karl Bürkner bereits als Fuhrwerksbesitzer an der damaligen Untergasse Nr. 584 (heute Poststraße Nr. 22) aufgeführt. Zudem wird auch Karl Louis Bürkner, als Besitzer einer „Schank- und Speisewirthschaft“ an der Leipziger Straße Nr. 189 (heute Wohnhaus Leipziger Straße Nr. 40) benannt. Um 1890 gibt es den Kaufmann und Hausbesitzer Karl Louis Bürkner im Wohnhaus Zaschendorfer Straße Nr. 8 im Stadtteil Cölln. Er betrieb dort eine „Material- und Colonial-Warenhandlung“, sowie eine Handlung für den „Hausbedarf“.
Holz- und Kohlehandel am Hahnemannsplatz
Um 1904 eröffnete Karl Ernst Bürkner den „Holz- und Kohlehandel Karl Bürkner“ am Hahnemannsplatz Nr. 18, 19. Um 1906 wird als Inhaber „Ernst Bürkner“ angegeben. Im Jahre 1910 wird das Unternehmen erstmals als „Fuhrgeschäft und Kohlehandlung benannt. In dieser Zeit kommt auch der Speditionsbetrieb hinzu und man vermietet Lagerräume und Lagerflächen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg werden als Grundstücksbesitzer um 1950 „Bürkner Erben“ benannt. Die Firma Karl Bürkner gibt es noch als „Spedition, Lagerung und Kohlehandel“. Geschäftsinhaber sind nun Antonie Bürkner und Marianne Forberger.[2]
Literatur
- Verschiedene Adressbücher der Stadt Meißen.