Friedrich Moritz Grösel
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Friedrich Moritz Grösel (* 22. Februar 1805 in Meißen; † 27. November 1879 in Niederfähre) war ein Lithograf sowie ein Kunst- und Portraitmaler. Er lebte lange Zeit im Ausland und machte sich besonders durch seine Porträtmalerei einen Namen.
Leben und Werk
F. M. Grösel wurde am 22. Februar 1805 als Sohn eines Malers an der Königlichen Porzellanmanufaktur-Meißen geboren. Später wird sein Vater als Aufseher im Seilitzer Erdenwerk der Manufaktur seinen Dienst verrichten.
Zunächst wird Friedrich Moritz Grösel an der Dresdner Kunstakademie als Portraitmaler ausgebildet. Für seine guten Arbeiten bekommt er dort am 18. Dezember 1824 einen Belobigungsschein der obersten Klasse mit einer Gratifikation im Auftrage des Sächsischen Königs überreicht.[1]
Danach folgt eine Reise nach Italien und anschließend nach Konstantinopel. Durch einen Brand verliert er dort alle seine fertigen Arbeiten. Seine Reisen führen ihm nun nach Smyrna, wo er ein Jahr bleibt. Er bekommt dort einige Portrait-Aufträge. Auf seiner Rückreise nach Athen muss F. M. Grösel wegen einer dort verhängten Quarantäne auf der Insel Syra verweilen und er bleibt schließlich zehn Jahre auf der Insel. Mit dem österreichischen Konsul von Hohn knüpft er dort eine enge Freundschaft und er hatte in dieser Zeit auch genügend Aufträge, wie er seinen Verwanden in Meißen mitteilte.
Im Jahre 1858 kehrt er wieder in seine sächsische Heimat zurück und er wohnt zunächst in Dresden. Der Name Grösel ist in Dresden noch immer ein Begriff und er galt besonders in höheren Kreisen als ein gesuchter Porträtmaler. Zudem bekommt er Aufträge zum Portraitieren von einigen Familien in Sachsen und Norddeutschland. Seine letzten Jahre verbringt F. M. Grösel jedoch wieder bei Meißen. Er zieht 1872 in die damals noch selbstständige Gemeinde Niederfähre, verbringt dort seinen Lebensabend und widmet sich nun auch der Landschaftsmalerei. Friedrich Moritz Grösel verstirbt am 27. November 1879 in Niederfähre bei Meißen.[2]
Literatur
- Bekanntmachung in Dresdner Anzeigen, Nr. 5, vom 7. Februar 1825.
- Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888.
- Saur: Allgemeines Künstler-Lexikon, K. G. Saur Verlag, München, Leipzig, 1992-2010, Band 63, S. 487.