Foto-Atelier Max Freitag

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Werbeanzeige vom Atelier um 1900.

Das Foto-Atelier Max Freitag war ein fotographischer Handwerksbetrieb mit Foto-Atelier in der Altstadt von Meißen. Das Atelier befand sich im Prälatenhaus Rote Stufen Nr. 3 in der Nähe der Leinenwebergasse und der Burgstraße. Die Firma M. Freitag gehörte mit zu den Meißner Foto-Ateliers.[1]

Begründer vom Atelier war eigentlich der Lichtbildnermeister und Berufsphotograph G. Koczyk, der das Atelier jedoch nicht lange betrieb und um 1898 an M. Freitag übergab. Der langjährige Besitzer Max Freitag arbeitete am Anfang auch noch mit dem Photographen G. Koczyk zusammen.

Das Atelier bot seinen Kunden ein breites Spektrum an Dienstleistungen an. Das Spezialgebiet war die Portraitfotografie im Atelier. Angeboten wurden Foto-Aufnahmen von Erwachsenen, Kindern, Gruppenfotografie, Landschaftsfotografie, Fotos mit Tieren oder auch Fotos von Kostümfesten und Festumzügen. Zudem kam M. Freitag bei Familienfeiern wie Hochzeit oder Geburtstag direkt ins Haus um Fotos zu machen.

Nach eigenen Angaben war das Atelier mit allen Bequemlichkeiten ausgestattet. Eine Spezialität war die künstlerische Ausführung von Aquarellen, Pastellen und Kreidezeichnungen nach einem Einzel-Portrait. Fotografiert wurde mit „Magnesium-Blitzlicht.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Verschiedene Adressbücher der Stadt Meißen, Abschnitt Berufsklassen und Gewerbebetriebe und Werbeanzeigen.