Forsthaus Siebeneichener Straße Nr. 62
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Das Forsthaus Siebeneichener Straße Nr. 62 befindet sich in der Nähe von Neudörfchen. Das Gebäude ist ein Einzeldenkmal der Sachgesamtheit Rittergut Siebeneichen (09301118). Das Forsthaus gehört mit zum Schloss Siebeneichen im Park Siebeneichen. Das Rittergut war ein bedeutender Landsitz der Meißner Adelsfamilie von Miltitz.
Die Siebeneichener Straße ist heute eine Durchgangsstraße im Verlauf der B6 an der Elbe. Spätestens ab 1880 wurde der Weg als „Elbdamm“ bezeichnet. Eine 5 m breite, gepflasterte Fahrstraße bis zur Grenze Neudörfchens baute man erst 1882/1883 im Zusammenhang einer Elbstromregulierung auf Staatskosten. Diese Straße wurde am 30. Juli 1883 freigegeben und der Name „Elbdamm“ beibehalten. Am 19. August 1891 wurde der Straßenname „Elbdamm“ amtlich bestätigt. Im Jahre 1909 erfolgte eine Verbreiterung der Straße „Elbdamm“ und sie wurde mit Straßenpflaster versehen. Am 23. Oktober 1909 hat man dann den Martinsplatz und die Straße Elbdamm unter dem Namen „Siebeneichener Straße“ zusammengefasst.
Forsthaus Siebeneichener Straße Nr. 62
Das errichtete Gebäude wurde bereits im 17. Jahrhundert (Spolien) gebaut. Ab dem 18. Jahrhundert dienet es als Forsthaus. Es handelt sich um einen Bau im Stil der Renaissance mit einem Sitznischenportal und Vorhangbogenfenstern.
Das Gebäude ist landesgeschichtlich, ortsgeschichtlich, künstlerisch, städtebaulich, baugeschichtlich und landschaftsgestaltend von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 303 und 304.