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Felicitas Kolde war eine Lehrerin, Studienrätin und ehrenamtliche Stadträtin in Meißen.

Leben und Werk

Felicitas Kolde begann ihre pädagogische Laufbahn ab dem 4. Juni 1917 als Lehrerin an der Höheren Mädchenschule in Meißen. In einer Zeit, in der Mädchen- und Frauenbildung noch nicht die gesellschaftliche Selbstverständlichkeit besaß, setzte sie sich mit großem Engagement für eine hochwertige schulische Ausbildung junger Frauen ein. Ihre Arbeit trug maßgeblich dazu bei, Mädchen bessere Chancen auf Bildung und berufliche Entwicklung zu eröffnen.

Politisches Engagement und Stadtratstätigkeit

1925 wurde Felicitas Kolde als Studienrätin in den Kreis der Stadtverordneten von Meißen gewählt. Sie gehörte zu den wenigen Frauen, die sich zu dieser Zeit in der Kommunalpolitik engagierten. Von 1925 bis 1929 war sie als "ehrenamtliche Stadträtin" aktiv.

In dieser Rolle setzte sie sich vor allem für Bildungs- und Sozialthemen ein und war eine wichtige Stimme für die Belange von Frauen und Familien in Meißen. Ihr politisches Wirken zeigt, wie Frauen schon in der Weimarer Republik begannen, Verantwortung in öffentlichen Ämtern zu übernehmen und gesellschaftliche Entwicklungen mitzugestalten.

Ehrung und Vermächtnis

Obwohl genaue Lebensdaten und weitere biografische Details zu Felicitas Kolde nicht bekannt sind, zeigt die Ehrung durch die Stadt Meißen ihren bleibenden Einfluss: Im Stadtteil Bohnitzsch wurde der Dr.-Felicitas-Kolde-Weg nach ihr benannt. Diese Würdigung unterstreicht ihr Engagement und ihre Bedeutung für die Stadtgeschichte Meißen.

Felicitas Kolde gilt als Symbol für den Einsatz von Frauen in Bildung und Politik in einer sich wandelnden Gesellschaft. Ihr Wirken trug dazu bei, die Stellung von Frauen zu stärken und die Bedeutung von Bildung für Mädchen hervorzuheben.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 64.