Ernst Moritz Pappermann
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Ernst Moritz Pappermann (* 28. Oktober 1830 in Fischergasse bei Meißen; † 1893 ebenda) war ein Kunst-, Figuren- und Portraitmaler sowie ein Porzellankünstler und Manufakturist.
Leben und Werk
Ernst Moritz Pappermann wurde 1830 in der damals noch selbstständigen Gemeinde Fischergasse geboren. Er war der Sohn eines Meißner Prokuraturamtsboten. Sein künstlerisches Talent wird bald erkannt und er beginnt mit 17 Jahren ein Studium an der Dresdner Akademie. Nachdem er das Studium erfolgreich absolviert hatte bildet er sich im Atelier Bendemann in Dresden weiter aus und kann erste Erfolge sowie Anerkennung erwerben. E. M. Pappermanns Gemälde Sandalenbinder und ein Portrait bekommen zwei silberne Medaillen auf einer Ausstellung.
Einen Ruf nach Hamburg lehnt Pappermann allerdings ab und er kehrt 1851 wieder nach Meißen zurück. Dort tritt er in die Königlichen Porzellanmanufaktur-Meißen als Porzellanmaler ein. Bald schon gehören seine Arbeiten als Figurenmaler zu den hervorragendsten der Porzellanmanufaktur im Triebischtal. Später wird Pappermann noch als Zeichenlehrer an die Zeichenschule der Manufaktur berufen.
Auch als Portraitmaler hatte er sich inzwischen einen begründeten Ruf erworben. Viele seiner Bilder befanden sich seinerzeit in Privatbesitz in Meißen. Das Portrait (Ölgemälde) der damaligen Theaterdirektorin Seder von 1860 auf Leinwand befindet sich heute im Stadtmuseum.[1] Ernst Moritz Pappermann verstirbt im Jahre 1893 in Meißen.[2]
Literatur
- Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888.
- Richard Müller: Jugendzeit – Die Reise nach Meißen, Selbstbiografie aus den Nachlass von Richard Müller.
- Martina Fischer und Stefan Förster: Manufakturisten als freie Künstler, in Manufakturisten als Bürger der Stadt Meißen, Schriftenreihe des Stadtmuseums Meißen, Heft 7, 2011.