Ernst Justus Burckhardt
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Ernst Justus Burckhardt (* 22. Dezember 1807 in Meißen; † 17. Juni 1888 in Meißen) war ein Kaufman und Stadtrat in Meißen. Zudem bekleidete er mehrere Ehrenämter. Er wurde am 3. Januar 1875 Ehrenbürger der Stadt Meißen.
Ernst Justus Burckhardt wurde in Meißen als Sohn eines Kaufmanns geboren. Zunächst absolviert er eine kaufmännische Lehre im elterlichen Geschäft an der Görnischen Gasse Nr. 1 sowie in Chemnitz und Naumburg. Danach führt ihn seine kaufmännische Tätigkeit nach Dessau und Magdeburg. Im Jahre 1829 kehrt er wieder nach Meißen zurück und übernimmt 1835 das elterliche Geschäft als Geschäftsführer. Im Jahre 1841 wird er dort Alleininhaber.
Zudem führt E. J. Burckhardt noch eine Tongrube und wird ab 1872 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Jutespinnerei und Weberei im Triebischtal. Er wirkt weiterhin ab 1845 als Stadtrat in Meißen, ist von 1862 bis 1877 Mitglied der Handelskammer Dresden. Er ist von 1862 bis 1874 am Bezirksgericht und von 1831 bis 1881 ist er zudem als Kassierer eines Wohltätigkeitsvereins tätig. Außerdem ist er 1845 Mitbegründer der naturwissenschaftlichen Gesellschaft „Isis“ und 1847 ist er Gründungsmitglied der Meißner Freimaurer-Loge "Zur Akazie". In der Freimaurer-Loge ist E. J. Burckhardt von 1852 bis 1880 Stuhlmeister. Außerdem engagierte er sich auch ab 1849 für den Krankenhilfsverein „Saxonia“.
Die Ehrenbürgerwürde der Stadt Meißen bekommt Ernst Justus Burckhardt am 3. Januar 1875 und In dankbarer Anerkennung seiner mit unwandelbarer Treue und opferfreudigem Gemeinsinn geleisteten vielfachen ersprießlichen Dienste verliehen. Die entsprechende Ehrenurkunde wird ihm in seiner Wohnung überreicht.
Am 17. Juni 1888 verstirbt Ernst Justus Burckhardt in Meißen. [1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 67 und 68.